Triathlon 12.05.2025

14. Barockstadt-Triathlon – Gute Stimmung und super Wetter – Fotos

Fulda (gü) – Über 700 Sportler waren am Sonntag beim 14. Barockstadt-Triathlon auf der Strecke. Bei bestem Wetter schwammen sie im Rosenbad ihre Bahnen und radelten und liefen anschließend durch die Stadt und die Umgebung. Der Sieg ging über die olympische Distanz sicherten sich Sebastian Gomolka und Melin Essers. Auf der Sprintdistanz gewannen Markus Becker und Maya Gries und im Supersprint waren Marcel Krug und Tatjana Baltes am schnellsten (update).

Foto: Christine Görlich.

Sonnenschein, blauer Himmel und gute Stimmung beim Barockstadt-Triathlon. So war auch Florian Habersack, Vorsitzender der veranstaltenden Wasserfreunde Fulda, mit dem Verlauf bis zum Mittag sehr zufrieden. „Wir waren wieder komplett ausgebucht“, freute er sich über die erneut hohe Teilnehmerzahl – über 700 Sportler gingen an den Start. Bei bestem Wetter fiel am Vormittag pünktlich der erste Startschuss und kurz zuvor hatte es noch eine positive Nachricht für die Athleten gegeben: Das Wasser hatte die erforderliche Temperatur von mindestens 21 Grad, sodass für keine der Distanzen eine Neoprenpflicht ausgesprochen werden musste. „Das hat die RhönEnergie dankenswerterweise hingekriegt“, lobte Habersack. Nach dem Schwimmen wechselten die Starter am Rosenbad aufs Fahrrad und fuhren Richtung Sickels beziehungsweise auf den längeren Strecken über Sickels weiter nach Giesel. Auf der Pauluspromenade wurden die Räder dann abgestellt und die Laufschuhe angezogen für die abschließenden Runden durch die Stadt. Unter anderem ging es durch die Friedrichstraße, wo zahlreiche Menschen das Frühlingswetter an den Tischen der Gastronomen genossen und den Sportlern zuschauten. Im Ziel wurden die Athleten von Vereinskameraden, Familienmitgliedern und Freunden mit Applaus empfangen.

Zwölf von zehn Punkten würde Pia-Maria Sauer von Tri-Force Fulda dem Barockstadt-Triathlon geben. „Die Fuldaer haben immer Glück mit Petrus, vielleicht liegt es an der Nähe zum Dom“, scherzte sie: „Es war nicht zu heiß und nicht zu viel Wind, das ist gerade fürs Radfahren super.“ Die Veranstaltung sei zudem wieder super organsiert gewesen. „Wir von Tri-Force sind den Wasserfreunden sehr dankbar, dass sie diese Veranstaltung ausrichten“, sagte Sauer. An einem solchen Heimspiel teilnehmen zu können sei toll. „In diesem Jahr können wir uns mit unserer eigenen Veranstaltung revanchieren“, verwies sie auf den ersten PfordterMan, den Tri-Force Fulda am 14. Juni rund um den Pfordter See veranstaltet. Auch ihr Vereinskollege Matthias Schwarz, der zusammen mit seinem Sohn Philipp am Start war, war wieder begeistert von den Bedingungen: „Es steht und fällt mit dem Wetter.“ Für die Tri-Force-Athleten sei der Barockstadt-Triathlon immer auch eine Art kleine Vereinsmeisterschaft, ergänzte Schwarz. Es sei auch alles wieder toll organisiert gewesen. So viele Helfer zusammen zu bekommen, sei nicht selbstverständlich. Zufrieden war auch Michael Fink aus Schwarz im Vogelsberg, der sich freute, sein Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessern zu können: „Es ist eine gute Strecke und das Wetter war perfekt.“

Mit einer Zeit von 1:53:14,13 Stunden ging der Sieg auf der olympischen Distanz (ein Kilometer schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren, zehn Kilometer laufen) an Sebastian Gomolka. Er hatte damit gut eine Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Sven Theis (1:54:26,95 Stunden). Schnellste Frau war Melin Essers mit einer Zeit von 2:20:50,50 Stunden gefolgt von Janine Schulschek (2:27:53,02 Stunden.) Auf der Sprintstrecke (500 Meter schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren, fünf Kilometer laufen) war Markus Becker mit einer Zeit von 1:02:40,76 Stunden der Schnellste, gefolgt von Adam Seemann mit einer Zeit von 1:04:55,43 Stunden. Die schnellste Frau Maya Gries brauchte 1:15:16,43 Stunden für die Strecke, Zweite wurde Claudia Bonnes (1:15:44,66 Stunden). Beim Supersprint, bei dem es 200 Meter schwimmend, zehn Kilometer auf dem Rad und 2,5 Kilometer laufend zu absolvieren galt, siegte Marcel Krug mit fast fünf Minuten Vorsprung. Krug brauchte 34:20,16 Minuten, Sönke Behle 39:12,91 Minuten. Tatjana Baltes war mit einer Zeit von 40:22.47 Minuten nicht nur schnellste Frau, sondern auch Dritte in der Gesamtwertung. Platz zwei bei den Frauen ging an Vivien Olenik (41:34,87 Minuten). Angeboten wurde auch wieder eine Staffel über die Sprintdistanz. Hier ging der Sieg an das Team JVA Fulda (Christian Henning, Steffen Adamczyk, Stephan Rausch), das mit einer Zeit von 1:05:57 Stunden einen deutlichen Vorsprung auf das Team LAK Attack (Kim Fritzsche, Anna Rebelein, Laura Böe), das mit einer Zeit von 1:20:04,76 Stunden finishte. Der aus Petersberg stammende Olympiateilnehmer Jan-Philip Glania, der ebenfalls mit einer Staffel starten wollte, hatte krankheitsbedingt absagen müssen. Für Kinder waren wieder Swim and Runs in unterschiedlichen Längen angeboten worden.

 

220 Helfer und super Stimmung im Ziel

Ob als Streckenposten, bei der Ausgabe der Startnummern, am Mikrofon im Zielbereich, an den Verpflegungsständen oder in den Wechselzonen – insgesamt waren wieder 220 Helfer während der Veranstaltung im Einsatz. „Manche haben schon seit drei Tagen aufgebaut“, berichte Wasserfreunde-Vorsitzender Habersack. Es sei immer ein großer Aufwand, „aber es lohnt sich. Wir haben wieder so viel positives Feedback bekommen“, freute sich Habersack. Dass die Strecken mitten durch die Stadt führen, käme immer wieder sehr gut an. Insbesondere im Zielbereich war die Stimmung bestens. Dort waren auch Tische und Bänke aufgebaut, um im Anschluss noch etwas zusammen zu sitzen. Zum ersten Mal waren die Rhöner Heimatgriller dort mit einem Stand vertreten. Daneben verkaufte die Akrobatikgruppe Minitastix aus Welkers Waffeln. Um alles etwas zu entzerren, war der Getränkestand in diesem Jahr etwas weiter unten am Bonifatiusplatz aufgestellt. Zudem gab es auch noch ein Massagezelt der Physiotherapiepraxis Zentrum Mensch.