Lokales FD 25.05.2025

13. Fulda Cup ein Erfolg – Besonderer Preis für Fair Play – Fotos

Fulda (as/pm) – Zwölf Teams aus zehn Fuldaer Schulen spielen um den Sieg: Bein 13. Fulda Cup am Samstag wurde während des kompetitiven Turniers Fairness großgeschrieben. In zwei Altersklassen traten die Jungen und Mädchen gegeneinander an. Neben sportlichen Preisen für die Erstplatzierungen winkte außerdem der Besuch eines Bundesligaspiels für die zwei Teams, die sich am fairsten verhalten hatten.

Foto: Andreas Schellenberg

Bei den Jüngeren setzten sich die zwei Teams vom Marianum und der Pestalozzischule durch. Bei den Älteren erreichte das Team der Geschwister-Scholl-Schule den ersten Platz, den zweiten Platz sicherte sich das Team der Domschule. Für den Fairplay-Preis wurden das Team der Antonius von Padua Schule ausgezeichnet sowie das Team der Konrad-Adenauer-Schule.

Alexander Gies, Leitung der Abteilung Kommunikation von antonius. berichtete, dass insgesamt zwölf Teams aus zehn Schulen teilnehmen würden. Der sportliche Ehrgeiz sei spürbar gewesen: „Die schenken sich nichts.“ Gleichzeitig lobte er die Rücksichtnahme und den Umgang der Spielerinnen und Spieler untereinander. „Die Bedingungen sind super“, stellte Gies fest. Für die Sieger in der jüngeren Altersgruppe (Klassen 5 bis 7) gebe es als Preis Tickets für ein Heimspiel der SG Barockstadt. In der älteren Altersgruppe (Klassen 8 bis 10) gehe es dagegen zu einem Heimspiel der TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell. Ziel des Turniers sei die Vermittlung der Fairness im Sport, berichtete Dr. Wolfram Geiger, der Erste Vorsitzende des Vereins Jollydent. Das bedeute die Miteinbeziehung aller Spieler, der Respekt gegen über den Schiedsrichtern und einiges mehr. Es werde ein besonderer Preis für die fairsten Teams ausgegeben, so Geiger. Er sprach von einer tollen Stimmung während des gesamten Turniers: „Es ist top organisiert.“

13. Fulda Cup

Ausrichter des Turniers waren erneut der Inklusionssportverein „Jeder ist anders“, die Stadt Fulda und die Bürgerstiftung „antonius : gemeinsam Mensch“. Gastgeber war in diesem Jahr erstmals das Marianum – und das mit großem Engagement. Sportlehrer Andreas Lesch brachte es auf den Punkt: „Samstag, Sonne und Fußball am Marianum – was kann es Schöneres geben?“ Für ihn ist das Turnier ein Herzensprojekt: „Jedes Team wird durch jeden Mitspieler bereichert, der dazu kommt.“

Die Kriterien für den Fair-Play-Preis waren vielseitig: sportliches Verhalten, Teamgeist, das Einhalten von Regeln, der Umgang mit Schiedsrichterentscheidungen und das gegenseitige Unterstützen im Spiel. Fair-Play-Schiedsrichter, darunter auch der Fuldaer Bundestagsabgeordnete und neue Staatssekretär im Bundesfamilienministerium Michael Brand, beobachteten aufmerksam – und bewerteten konsequent.

Die Atmosphäre war von Herzlichkeit und Sportsgeist geprägt. Von der Seitenlinie ertönten Anfeuerungsrufe wie „Nico, Nico, lauf!“ – und Nico lief: zwei Tore und ein Jubel im Stil von Robert Lewandowski inklusive. Szenen wie diese zogen sich durch das ganze Turnier. Spieler freuten sich über eigene Tore, trösteten aber auch fair die Gegenseite. Und manchmal klatschten sogar Spieler der gegnerischen Mannschaft für ein besonders schönes Tor – Inklusion in Reinform.

Die sportlichen Sieger kamen aus der Geschwister-Scholl-Schule und vom Team Marianum und Pestalozzi-Schule II. Beide Mannschaften erzielten die meisten Tore in ihrer Altersgruppe und freuten sich über Tickets für Heimspiele der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Doch auch die weiteren Platzierten gingen nicht leer aus – von Eisdielen-Gutscheinen über Gymbags bis hin zu Tickets für Tischtennis-Spiele war für jede Platzierung ein Preis dabei.

Sebastian Bönisch vom antonius-Führungsteam brachte das Ziel des Turniers auf den Punkt: „Der Fulda-Cup soll Menschen über den Sport zusammenbringen.“ Auch Stadtrat Stefan Grauel, der im Namen von Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld einen neuen Lederball überreichte, hob den Spaßfaktor über den sportlichen Ehrgeiz: „Es ist egal, ob ihr gewinnt – Hauptsache, ihr habt Freude am Spiel.“

Und diese Freude war auf und neben dem Platz deutlich spürbar. Freundliche Umarmungen, Applaus für alle und eine Stimmung, die ansteckt – das ist der Fulda-Cup. Oder, wie es Christian Strunz vom Verein „Jeder ist anders“ ausdrückte: „So macht Fußball richtig Spaß.“

Christian Bayer vom Führungsteam lobte abschließend auch die vielen Helfer, die das Turnier möglicht gemacht hatten. Dazu zählten die Schulsanitäter, das Team der Mensa, die Schiedsrichter und das Organisations-Team. Neben den Spielen gab es für alle Besucherinnen und Besucher die Geschwindigkeitsmessung an der „Mr. I sportstation“, an der die Teilnehmer mit und ohne Ball einen kleinen Slalomparcours durchlaufen mussten.

Der 13. Fulda Cup war ein Erfolg. Fotos: Andreas Schellenberg