Lokales FD 05.03.2025

„Was gibt mir Hoffnung?" – Fastentuch-Installation in Fulda

Fulda (pm/as) – Ein einzigartiges Fastentuch ist vom Aschermittwoch bis Karfreitag, den 18. April in der Stadtpfarrkirche in Fulda zu sehen. Dieses steht unter dem Thema „Was gibt mir Hoffnung?“. Die Installation, die in Kooperation der katholischen Stadtpfarrei Fulda, der Citypastoral Fulda und der Bürgerstiftung antonius: gemeinsam Mensch“ entstanden ist, lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit der zentralen Frage der Hoffnung auseinanderzusetzen.

Fotos: Citypastoral Fulda

Inspiriert vom Heiligen Jahr „Pilger der Hoffnung“, zu dem Papst Franziskus aufgerufen hat, ist die Installation ein Appell, die Hoffnung als einen zentralen Bestandteil unseres Lebens und unseres sozialen Miteinanders zu betrachten. Die Fastenzeit bietet eine willkommene Gelegenheit zur Reflexion und Erneuerung.

Das 8,8 mal sechs Meter große Fastentuch, das den Altarraum in der Stadtpfarrkirche prägt und in einer kleineren Variante in der Kapelle von antonius in Fulda zu sehen ist, dient als künstlerisches und spirituelles Symbol für Hoffnung. Die Kacheln des Tuches stehen für die vielfältigen Quellen der Hoffnung, die in unserem täglichen Leben zu finden sind – in zwischenmenschlichen Beziehungen, in unserer Schaffenskraft und in kulturellen Ausdrucksformen. Besucher sind herzlich eingeladen, ihre persönlichen Hoffnungen auf eine Kachel zu schreiben und zur gemeinsamen Kachelwand beizutragen, wodurch ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft entsteht.

Stadtpfarrer Stefan Buß erklärt: „In diesen Zeiten der Unsicherheit ist das Fastentuch ein lebendiges Symbol dafür, dass Hoffnung nicht nur ein Gefühl, sondern eine bewusste Entscheidung ist. Wir sind eingeladen, diese Hoffnung zu leben und sie miteinander zu teilen." Referent Paul Kowalski fügt hinzu: „Das Fastentuch in diesem Jahr ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein Aufruf zur Aktion. Es erinnert uns daran, dass wir alle die Möglichkeit haben, Hoffnung zu verbreiten und Positives in die Welt zu bringen."

Isabell Vogler, Leiterin für Kultur, Sport und Freizeit bei antonius, hebt hervor: „In der Fastentuch-Installation sehen wir eine wunderbare Gelegenheit, durch gemeinsame Erlebnisse und den Austausch von Hoffnungen die Gemeinschaft in Fulda zu stärken und den Geist der Erneuerung zu fördern." Während das Fastentuch in der Stadtpfarrkirche hängt, findet am Sonntag, 30. März, um 11 Uhr ein besonderer Familiengottesdienst zum Fastentuch statt. Dann sind Familien und Interessierte eingeladen, die Botschaft der Hoffnung gemeinsam zu feiern. Das Licht, das im Zentrum des Tuches strahlt, symbolisiert Hoffnung und Erneuerung – eine Botschaft, die alle Menschen inspirieren sollte, positiven Einfluss auf ihre Umgebung zu nehmen, ungeachtet der bestehenden Herausforderungen. Das Team des Citypastorals lädt die Menschen in Fulda ein, an dieser gemeinsamen Reise teilzunehmen und die Frage zu reflektieren: „Was gibt mir Hoffnung?"