Lokales FD 24.03.2025

Vortrag zu Rhöner Quellen: Artenvielfalt in heimischen Gewässern

Fulda (pm/fp) – Der Landesverband für Höhlen- und Karstforschung Hessen kartiert seit 1996 systematisch Quellen. Allein im bayerischen, hessischen und thüringischen Teil der Rhön wurden mehr als 4300 Quellen untersucht und über 2700 Tierarten nachgewiesen. Damit ist die Rhön wie keine andere Region in Europa hinsichtlich ihrer Quellen untersucht.

Die Lahrbachquelle in der Rhön. Foto: Stefan Zaenker

Die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen stellt der Vorsitzende des Landesverbands, Stefan Zaenker, in Zusammenarbeit mit dem Verein für Naturkunde Osthessen am Donnerstag, 27. März, ab 19 Uhr in der Kapelle des Vonderau-Museums Fulda vor. Die Forschungsergebnisse werfen ein neues Licht auf die Artenvielfalt im Quell- und Grundwasser. Neben Eiszeitrelikten wie dem Alpenstrudelwurm und der Rhönquellschnecke leben in den Quellen zahlreiche seltene Grundwasserbewohner, die auch im Hinblick auf den Klimawandel neue Erkenntnisse liefern könnten.

Stefan Zaenker stellt in seinem Vortrag den Artenreichtum der heimischen Quellen vor, geht aber auch auf die verschiedenen Quelltypen, Untersuchungsmethoden sowie Gefährdungen und Schutzmaßnahmen ein.