Staatssekretär Rößler unterstrich in seiner Rede, dass mit dem Hessischen Verdienstorden hervorragende Dienste um das Land Hessen und seine Bevölkerung gewürdigt werden. Rößler sagte über Anton Kaufmann: „Ihrem politischen Wirken und Ihrem Weitblick ist es zu verdanken, dass bedeutende Themen wie die Kinderbetreuung und der Siedlungsbau und Projekte wie das Familienzentrum Hofbieber sich so positiv entwickelt haben.“ Und weiter: „Sie sind ein Vorbild, das für Hofbieber, Schwarzbach und die Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen viel erreicht hat“.
Engagiertes, kommunalpolitisches Engagement
Der aus Wiesbaden angereiste Staatssekretär erwähnte auch Anton Kaufmanns großes Engagement als Lokalpolitiker, dass bereits 1977 begann. Herausragende Stationen waren sein Vorsitz im CDU-Gemeindeverband Hofbieber in über 18 Jahren, sein Vorsitz in der CDU-Fraktion der Gemeindevertretung Hofbieber und seine Tätigkeit im Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Fulda. In 2017 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Gemeindeverbandes Hofbieber ernannt.
Motor, Visionär und Stratege
Sebastian Müller wies in seinem Grußwort auf die besondere Charaktereigenschaften Anton Kaufmanns hin, auf seinen unbedingten Willen zur guten Gestaltung des Allgemeinwohls und auf die Verantwortung, die damit einhergeht. Er habe es nie beim Reden belassen, sondern diesen Weg der Verantwortungsübernahme konsequent weitergegangen und stets aktiv eingebracht. Müller skizzierte seinen beruflichen Lebensweg vom Maschinenschlosser bis zum IT-Bereichsleiter (Kundenservice) bei der Firma tegut.
Breites soziales Engagement
Staatssekretär Rößler wies auf Kaufmanns weiteres Engagement hin und nannte seine wichtigsten Funktionen und Tätigkeiten. Seit 1993 ist er Mitglied des Vereins „Gemeinsam Leben – gemeinsam Lernen“ Seit 15 Jahren ist er ehrenamtliches Mitglied des geschäftsführenden Vorstands; 2010 wurde er stellvertretender Vorsitzender und 2014 dessen Vorsitzender. Zudem war er von 2008 bis 2013 Mitglied des Stiftungsbeirates der Fuldaer Integrations-Stiftung (FIS), seit 2013 in ehrenamtlicher Funktion Vorsitzender des Stiftungsvorstands.
Während Julia Grauel, zweite Vorsitzende des Vereins „Gemeinsam Leben – gemeinsam Lernen“ dessen Arbeit und das Wirken von Anton Kaufmann im und für den Verein vorstellte, ging Bürgermeister Markus Röder (Gemeinde Hofbieber) ebenfalls auf das besondere lokalpolitische und soziale Engagement des 1950 in Fulda geborenen dreifachen Familienvaters ein. Kaufmann sei ein sehr empathischer Mensch und behielt auch in Diskussionen stets das große Ganze im Blick. So sensibilisierte er seine Gesprächs- und Diskussionspartner immer wieder dafür, dass Dinge, die weltpolitisch von Belang sind, auch Auswirkungen auf die eigene Region haben können. Fazit des befreundeten Bürgermeisters: „Hessen dankt Dir.“
Dinge zu Ende gebracht
Anton Kaufmann zeigte sich überrascht von der besonderen Auszeichnung die ihm zu Teil wurde. Er dankte dafür den Vertretern aus der Landes- und Kommunalpolitik, den anwesenden Gästen, seiner Familie, seiner Frau und den Wegbegleitern. Er sei froh und dankbar im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich des sozialen und kommunalpolitischen Engagements „Dinge zu Ende gebracht zu haben“ und sei stolz auf sein junges, dynamisches Team im Verein „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen“. Anton Kaufmann: „Basis meines Erfolges war stets die gute, kollegiale Arbeit im Team und die Erkenntnis, dass man Menschen stets anständig behandeln muss.“ Die Feierstunde in Künzell wurde musikalisch umrahmt von Victoria Möller und Anna Dehler, die als Klarinetten-Duo mit den Stücken „Hallelujah“ und „Über den Wolken“ unterhielten.
Weitere Informationen zum Verein „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ gibt es unter https://gemeinsamleben-fulda.de/ und zur Fuldaer Integrations-Stiftung (FIS) unter https://www.fis-fulda.de/
