Lokales FD 26.03.2025

Update - Schaden an Glasfaser behoben - 485 Kunden wieder am Netz

Fulda (as) – Schaden am Glasfasernetz behoben: In Fulda waren seit Montagnachmittag rund 485 Kabelkunden des Anbieters Vodafone in der Dr. Schneider-Straße kein Kabel-TV, Breitband-Internet oder Festnetz. Wie das Unternehmen berichtet, sei durch Dritte ein Schaden am Kabel vor Ort entstanden. Die aufwändigen Reparaturarbeiten sind mittlerweile erledigt worden (update 18.30 Uhr).

Symbolfoto: pixabay

Die Tiefbauarbeiten in Fulda seien in rekordverdächtiger Zeit erfolgreich gewesen, erklärt Volker Petendorf, Konzernsprecher und Chef von Vodafone Deutschland: „Seit 17.12 Uhr sind die 485 betroffenen Kunden wieder an das Glasfaserkabelnetz angeschlossen, sodass diese Kunden wieder Kabel TV empfangen, das Breitband-Internet nutzen und im Festnetz telefonieren können angebunden.“ Sollten einzelne Modems nicht automatisch den Betrieb wieder aufnehmen, so empfehle Vodafone diesen Kunden, einen „Reset“ durchzuführen: „Das ist bekanntlich nach einer solchen Auszeit manchmal notwendig, damit alle Modems wieder online kommen.“

In Fulda war es am Montag um 13.56 Uhr zu einer lokalen Störung in einem sehr kleinen Teil des Glasfaserkabelnetzes gekommen, bestätigte der Konzernsprecher am Dienstagnachmittag: „Bei insgesamt bis zu 485 Kabelkunden - in dem von Ihnen genannten Bereich rund um die Dr. Schneider-Straße - sind Kabel-TV und teilweise auch Breitband-Internet und Festnetz-Telefonie vorübergehend nicht verfügbar.“ Ursache sei ein Kabelschaden an dem Zufuhrstrang des Glasfaserkabelnetzes für diese Kunden. Der Schaden sei durch Dritte entstanden: „Bei Bauarbeiten, mit denen Vodafone eigentlich nichts zu tun hatte und bei denen unser Glasfaserkabel versehentlich durchtrennt wurde.“ Petendorf erläuterte, dass für die Behebung der Störung der Kabelschaden beseitig werden müsse: „Diese Reparaturarbeiten sind sehr aufwändig, denn es ist zwingend Tiefbau erforderlich.“

Der örtliche Vodafone-Dienstleister habe am Montag zunächst intensive Messungen und mehrere Bestandsaufnahmen vor Ort vorgenommen, führte der Konzernsprecher weiter aus: „Dabei wurden die Ursache der Störung und die genaue Schadstelle ermittelt. In der Nacht zum Dienstag wurde das Reparaturkonzept im Detail erstellt - unter Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen am stromführenden Hauptkabel sowie der Verfügbarkeit von benötigten Netzelementen und Tiefbau-Experten.“ Das Unternehmen bittet die betroffenen 485 Kunden um Entschuldigung für die vorübergehenden Unannehmlichkeiten, so Petendorf abschließend.