Um 4.20 Uhr wurde durch einen Anwohner der Brand der Kissinger Hütte an die Einsatzzentrale der Polizei gemeldet. Die sofort informierte Integrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren sowie die Feuerwehr des Bundeswehrstandortes Wildflecken. Beim Eintreffen stand der ältere Gebäudeteil bereits in Vollbrand. Mit bis zu 120 Einsatzkräften wurden die Flammen über mehrere Stunden bekämpft. Der Hauptteil des Gebäudes brannte hierbei komplett nieder. Das renovierte Bettengebäude konnte durch die Feuerwehren jedoch gerettet werden. Hier entstand kein Schaden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen im Gebäude.
Da sich die Löschwasserversorgung vor Ort schwierig gestaltete, musste mit mehreren Tankfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet werden um die Löschwasserversorgung zu gewährleisten. Durch die Brandermittler der Kriminalpolizei Schweinfurt sind die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Schadens vor Ort aufgenommen worden. Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Euro betragen. Neben zahlreichen Feuerwehren aus der Region waren auch Rettungsdienst und Polizei vor Ort.
