Die „Studierenden“ lauschten gespannt dem „Vortrag“ von Prof. Dr. Osipowicz. Zum Start schlüpften die Teilnehmer gemeinsam mit dem Referenten in die Rolle eines Wissenschaftlers und schauten sie einige Bilder an. Während auf dem ersten Bild mit einem Maßstab von zehn mal zehn Zentimeter noch eine Biene auf einer Blüte zu sehen war, zoomten die kleinen „Wissenschaftler“ mithilfe von „Mikroskopen“ immer näher heran. So sahen die Kinder bei einer Größe von einem Millimeter ein Teil des Auges der Biene sowie einige Blütenpollen. Bei einer Zoomstufe von zehn Nanometern, dem Milliardenstel eines Meters, konnten die Schüler die DNS (Desoxyribonukleinsäure) im Inneren des Virus auf dem Bakterium auf den Blütenpollen erkennen. Die Schüler verfolgten staunend die Worte des Referenten. Im weiteren Verlauf des „Vortrags“ erklärte Osipowicz den Kindern das alles auf der Welt aus Atomen bestehe, egal ob ein Backstein, Stift, eine Blume oder ein Hund. „Auch ihr besteht aus Atomen“, sagt er und fügt an. „Atome leben nicht und werden nicht älter. Man kann sie auch nur mit sehr viel Kraft zerstören“. Damit geht die Kinderuniversität an der Hochschule Fulda in diesem Jahr zu Ende. Das Feedback der Teilnehmer war erneut durchweg positiv.
