Gespannt standen die Menschen um das aufgeschichtete Holz herum. Auf der Spitze stand der traditionelle „Hutzelbube“ mit seinem Kürbiskopf. Einige machten noch letzte Selfies bevor das Gebilde in Brand gesteckt wurde und alle freuten sich über darüber, dass die Tradition weiterlebt. „Mit dem Hutzelfeuer vertreiben wir den Winter“, erklärte Bürgermeisterin Claudia Brandes. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Peter Scheel und Pfarradministrator Pater Bartek Cytrycki begrüßte sie die Gäste. „Ich freue mich, dass wir in Petersberg dieses Jahr so viele Hutzelfeuer haben durften“, sagte sie stolz. Auch in anderen Ortsteilen der Gemeinde wurden an diesem Wochenende Hutzelfeuer angezündet. „Das ist eine Jahrtausende alte Tradition“, fügte Ortsvorsteher Scheel hinzu und erklärte, dass er bereits als Kind mit einer Fackel durch den Ort gelaufen sei. Dann stimmte er das „Hutzelfeuer-Lied“ an, während im Hintergrund die ersten Zweige entzündet wurden.
Pater Bartek Cytrycki dankte den Messdienern, die seit Mitte Januar Weihnachtsbäume in der Gemeinde gesammelt und diese in den vergangenen Tagen aufgeschichtet hatten. Im Gegenzug für diese ehrenamtliche Leistung, erhielten die Jugendlichen aber auch etwas, fügte er an: „Die Erlöse vom Hutzelfeuer kommen dem Zeltlager und der Jugendarbeit zu Gute.“ Organisiert wurde das Hutzelfeuer von Niklas Hacker, Max Jahn und Lukas Spangel, ehemaligen Messdienern aus der Gemeinde. Bürgermeisterin Brandes, Ortsvorsteher Scheel und Pater Bartek leisteten aber ebenfalls ihren Teil. Sie halfen gemeinsam an der Essensausgabe mit: „Wir freuen uns mit den Menschen der Gemeinde in Kontakt zu kommen“, erklärte der Pater.
