Von Beginn an war klar, dass beide Mannschaften mit aller Macht den dritten Platz erobern wollten. Das Spiel startete temporeich und kampfbetont, beide Teams erspielten sich hochkarätige Chancen. Doch sowohl Lauterbachs Schlussmann Dirksen als auch Chemnitz‘ Kufa hielten ihre Kasten zunächst sauber. Dann brachte Paul Becker die Luchse in Front: Sein Schuss von der blauen Linie fand durch das Getümmel vor dem Chemnitzer Tor den Weg ins Netz. Die Crashers ließen sich jedoch nicht lange bitten – kurz vor der ersten Pause sorgte Olbrich für den verdienten Ausgleich zum 1:1.
Im zweiten Drittel kamen die Luchse besser aus der Kabine. Eine Kampfeinlage zwischen Flemming und Kiessling schien das Feuer erst richtig zu entfachen – und in der 24. Minute war es dann Maximilian Pohl, der die Luchse erneut in Führung brachte. Die Partie blieb hochspannend, doch bis zur zweiten Pause fielen keine weiteren Treffer. Kurz vor Drittelende geriet Lauterbach unter Druck. Chemnitz drehte auf, doch mit leidenschaftlichem Einsatz, kompromissloser Defensivarbeit und starken Paraden von Dirksen retteten die Luchse den knappen Vorsprung in die Pause.
Im Schlussdrittel blieb es ein Krimi. Zunächst sorgte erneut Maximilian Pohl mit seinem zweiten Treffer in der 49. Minute für das 3:1. Doch die Crashers schlugen sofort zurück: Nur zwei Minuten später verkürzte Hala auf 3:2 und machte das Spiel wieder offen. Nun ging es um alles. Beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Eis, doch diesmal setzten die Luchse den Lucky-Punch: Drei Minuten vor Schluss hämmerte Andre Bruch den Puck zum 4:2-Endstand in die Maschen. Chemnitz warf alles nach vorne, nahm den Torhüter vom Eis, doch die Luchse-Defensive hielt bis zum Schluss stand.
Mit diesem Sieg ist Platz drei in der Hauptrunde gesichert. Das bedeutet: Die Lauterbacher Luchse treffen im Halbfinale auf die Schönheider Wölfe. Spiel eins steigt am Samstag um 17 Uhr in Schönheide, das Rückspiel folgt am Sonntag, den 9. März, um 18 Uhr in der Eissportarena Lauterbach. Jetzt zählt jedes Spiel – es geht um alles. „Also kommt am Sonntag in die Eissportarena und unterstützt die Luchse im Kampf um das Play-off-Finale. Denn jetzt heißt es: Siegen oder fliegen!“, werben die Luchse.
