Lokales FD 06.03.2025

Radwegbau zwischen Petersberg und Lehnerz – Vollsperrung

Lehnerz/Petersberg (pm/gü) – Hessen Mobil wird ab Montag die Arbeiten am Neubau des Radweges entlang der Landesstraße 3418 zwischen Petersberg und Lehnerz fortsetzen. Im September 2024 wurde mit den Arbeiten begonnen, die planmäßig über den Winter ausgesetzt wurden. Mit dem Beginn der Arbeiten wird die Zufahrt zum Edag-Parkplatz über die L 3418 bis zum Ende der Maßnahme gesperrt sein. Der Kreisel auf der Steinauer Straße (L 3079 / K 1) wird halbseitig gesperrt, der Verkehr wird hier mittels Ampelschaltung geregelt. Die L3418 wird voll gesperrt.

Foto: Hessen Mobil

Mit dem Neubau des Radweges entlang der Landesstraße 3418 erfolgt ein wichtiger Lückenschluss des Radwegenetzes in der Gemeinde Petersberg. Mit Umsetzung des Projektes soll eine durchgehende Verbindung zwischen den bestehenden Radwegen entlang der Bundesstraße 458 und dem Kreisverkehrsplatz der L 3418, L 3079 und Kreisstraße 1 zum Fuldaer Stadtteil Lehnerz geschaffen werden. In mehreren Abschnitten setzen Hessen Mobil und die Gemeinde Petersberg die Baumaßnahme um, welche die Verkehrsinfrastruktur als auch die Sicherheit der Radfahrenden verbessert. Die Gesamtlänge des Bauprojekts beträgt circa 2,7 Kilometer. Vor Ort werden unter anderem  Entwässerungsleitungen, die Frostschutzschicht sowie die Asphalttrag- und Asphaltdeckeckschicht erneuert. Auch Kabelschutzrohre und Bordsteine werden gesetzt.

Die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt, um die Sicherheit der Arbeitenden auf der Baustelle sowie der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten. Die Umleitung erfolgt für beide Richtungen über den Weiherweg, die Goerdeler Straße, die Berliner Straße, die Leipziger Straße und die Steinauer Straße und ist vor Ort ausgeschildert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmenden und Anlieger um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen während der Bauzeit.

Richtiges Verhalten an Baustellenampeln

Heranfahren an die Ampel: Verkehrsteilnehmende sollten stets bis an die Haltemarkierung unmittelbar vor der Ampel heranfahren. Ist keine Haltemarkierung vorhanden, dann gilt der Abstand zur Ampel so zu wählen, dass die Lichtsignale aus naher Distanz problemlos und sehr gut zu erkennen sind, ohne den Kopf zu sehr in den Nacken strecken zu müssen. In jedem Fall sollte nicht zu weit von der Ampel gehalten werden, denn die Sensoren erfassen zwar annährend die gesamte Fahrbahnbreite, in der Tiefe aber nur wenige Meter.

Nicht zu früh auf die Gegenfahrbahn wechseln: Bei vielen Baustellen sind im Bereich vor der Baustellenampel auf der Mittelmarkierung der Fahrbahn mehrere Warnbaken aufgestellt, die verhindern, dass Verkehrsteilnehmende zu früh auf die Gegenfahrbahn wechseln. Dies könnte nämlich dazu führen, dass das Fahrzeug vom Sensor der Ampel nicht erfasst wird, somit aus dem Wirkungsbereich der Ampel herausfällt und diese in der Folge ihr Lichtsignal von Grün auf Rot wechselt. Daher sollten Verkehrsteilnehmende stets erst unmittelbar vor der Ampel die Fahrspur wechseln – insbesondere dann, wenn keine zusätzlichen Warnbaken zur besseren Verkehrsführung aufgestellt sind.

Aufmerksam sein: Verkehrsteilnehmende sollten während der Rotphasen stets mit dem Umschalten des Lichtsignals der Ampel auf Grün rechnen und somit dafür sorgen, dass innerhalb der Fahrzeugkette die Abstände nicht zu groß werden. Fährt ein Fahrzeug bei grünem Lichtzeichen an der Ampel vorbei und wird vom Sensor erfasst, dann sollte das dahinterfahrende Fahrzeuge innerhalb von sechs Sekunden ebenfalls an der Ampel vorbeigefahren sein. Wird dieser zeitliche Rahmen überschritten, bricht die Grünphase ab und die Ampel schaltet frühzeitig um. Daher sollten Verkehrsteilnehmende ihre Aufmerksamkeit auch bei Rotphasen hochhalten.