Der Nebel lag am Morgen noch über der Stadt, aber der Prinz versicherte, dass er für die beiden Umzüge Sonnenschein bestellt habe. Nach und nach marschierten verschiedene Karnevalsvereine auf dem Ehrenhof ein. Mit dabei waren Ostendia, das Südend, der Vorstädtische Bürgerverein, die Aschenberger Wolkenkratzer, der FFCK, die FKG, die Sickelser Bürgerfastnacht, der Harmerzer CC und der CV Petersberg. Gemeinsam wurde gesungen, geschunkelt, gelacht und mit dem OB eine Polonaise durch den Hof gemacht, ein Lied ging speziell an Sören Schwan, der seinen 50. Geburtstag feierte.
Die Ausstattung der Tollitäten, machte den Schirmherrn der Fuldaer Foasat mitunter etwas neidisch. „Ich tu‘ den Gouverneur ganz schon beneiden, denn ich denk mir oft, es wär net verkehrt, hätt‘ ich im Stadtschloss mal ein ordentliches Laserschwert“, sagte Wingenfeld bei der Begrüßung von Gouverneur Dirk XVVII., der Petter von der fitten Insel mit Laserschwert und Malerpinsel und seinem Gefolge vom Aschenberg. Prinz Johannes meinte, dass sich da vielleicht was organisieren lasse, er hätte momentan ja noch den Schlüssel für das ganze Areal. FKG-Präsident Oliver Weißenberger dankte allen Aktiven für ihr Engagement während der vergangenen Monate und hob einen wichtigen Aspekt der Fastnacht hervor: „Wir tragen die Fröhlichkeit und den Frohsinn in die Herzen der Menschen.“ Ein bisschen Wehmut war aber auch schon dabei. „Auch die längste Kampagne hat irgendwann einen Rosenmontag“, blickte Prinz Johannes auf das nahende Ende der närrischen Zeit: „Der Romo-Ausschuss hat alles dafür getan, dass wir eine richtig fette Party haben werden.“ Nach ihren Einmärschen konnten sich die Narren im Schlosshof bei Essen und Getränken stärken.
