Lokales FD 07.03.2025

Präventionsrat soll Arbeit des „Kompass“-Programmes verstetigen

Hünfeld (pm/fp) – Gemeinsam für mehr Sicherheit und Kriminalitätsprävention: Im Rahmen des „Kompass“-Prozesses soll der Präventionsrat der Stadt Hünfeld wieder aktiviert werden und die Aufgaben der Arbeitsgruppe „Kompass“ übernehmen.

Foto: Stadt Hünfeld

Wie Bürgermeister Benjamin Tschesnok dazu mitteilt, soll der Präventionsrat regelmäßig über die Sicherheitslage und Kriminalitätsentwicklung beraten und Vorschläge entwickeln, wie die Sicherheit der Bürger in Hünfeld weiter verbessert werden kann.

Diesem Präventionsrat sollen unter Vorsitz des Bürgermeisters die Ordnungsbehörde der Stadt Hünfeld, die Polizeistation Hünfeld, dem „Schutzmann vor Ort“, den „Kompass“-Beratern des Polizeipräsidiums Osthessen, der Bundespolizeiabteilung Hünfeld und mit Bahnpolizei Vertretern der Schulen, der Kirchen, des Jugend- und Familienzentrums, der Kindertagesstätten, dem Jugendamt des Landkreises Fulda und die Projektleiterin für Gemeinwesenarbeit angehören. Bei Bedarf sollen auch weitere Vertreter und Fachleute aus der verschiedenen Bereichen zu bestimmten Themen hinzugezogen werden.

Im Rahmen des Landesprogrammes „Kompass“ waren in den zurückliegenden Jahren eine umfangreiche wissenschaftliche Studie in Zusammenarbeit mit der Uni Gießen zum subjektiven Sicherheitsempfinden der Bevölkerung in Hünfeld erstellt und dabei sogenannte „Angsträume“ identifiziert worden, in denen teilweise durch einfache Maßnahmen, etwa die Verbesserung der Beleuchtung, Verbesserungen ermöglicht wurden.

In dem Präventionsrat sollen die Akteure Vorschläge diskutieren und Initiativen entwickeln, um zur Kriminalitätsprävention beizutragen. Jeder der Teilnehmer könne aus seinem Erfahrungshorizont sicher wertvolle Beiträge liefern, um zur weiteren Verbesserung der subjektiv empfundenen Sicherheit und der Vermeidung von Kriminalität beizutragen, betont der Bürgermeister. Wichtig ist, dass die Themen des Präventionsrates nicht nur von den Sicherheitsbehörden (Polizei und Ordnungsamt) eingebracht werden. Deshalb habe der Magistrat entschieden, die Arbeit die in dem „Kompass“-Programm durch die Bildung eines Präventionsrates weiter zu verstetigen.