osthessen-fasching.de 05.03.2025

Polizeibilanz zum Rosenmontag – Einsätze an den Strecken – Zahlen

Osthessen (pm/pf) – Die Höhepunkte der Fastnacht wurden auch in diesem Jahr in Osthessen ausgelassen gefeiert. Zahlreiche Menschen kamen zusammen, um bei strahlendem Sonnenschein an den bunten Umzügen und Veranstaltungen teilzuhaben. Die Polizei war osthessenweit im Einsatz, um für einen sicheren Ablauf zu sorgen. Insgesamt verlief der Tag weitestgehend friedlich. Die Bilanz des Polizeipräsidiums Osthessen:

Foto: Ralph Görlich

Rosenmontagsumzug in Fulda

Fulda stand am Rosenmontag erneut im Zeichen des närrischen Treibens. Rund 70.000 Menschen verfolgten ab 13.33 Uhr den größten Umzug Hessens mit etwa 4000 Aktiven durch die Innenstadt. Nach rund vier Stunden hatten alle Gruppen die Strecke absolviert. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens und der entsprechend notwendigen Verkehrsmaßnahmen kam es im Innenstadtbereich noch einige Zeit länger zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Während des Umzuges war die Polizei aufgrund verschiedener Anlässe im Einsatz. So kam es beispielsweise über den Nachmittag hinweg entlang der Umzugsstrecke vereinzelt zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Personen. Der Grund dafür war oftmals übermäßiger Alkoholkonsum. Hinzu kommen zwei Anzeigen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. In beiden Fällen konnten bereits Tatverdächtige ermittelt werden. Außerdem wurden zwei Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz – aufgrund des Mitführens einer Anscheinswaffen (Plastikmesser) und eines Messers – eingeleitet. Darüber hinaus trafen die Beamten bei einer Personenkontrolle eine Person an, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Der 27-Jährige Mann konnte durch die Zahlung des entsprechenden Geldbetrags seine Verhaftung abwenden.

 

Weitere Veranstaltungen: Tausende Menschen auf den Straßen

Büchenberg: Etwa 6000 Menschen verfolgten den dortigen Umzug, an dem sich rund 1200 Närrinnen und Narren aktiv beteiligten. Anschließend wurde im Ortskern ausgelassen weitergefeiert.

Hünfeld: Der dortige Umzug mit rund 1400 Teilnehmenden lockte rund 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Grüsselbach: Am örtlichen Umzug waren etwa 800 Feiernde zu Gast.

Hilders: Etwa 3000 Besucher feierten beim Umzug, an dem 300 Aktive teilnahmen.

Mittelkalbach: Rund 500 Personen nahmen aktiv am Umzug teil, begleitet von etwa 1900 Zuschauern.

Hosenfeld: Hier feierten rund 2000 Menschen den Rosenmontag.

Schweben: An der Veranstaltung beteiligten sich etwa 200 Gäste.

Blankenau: Rund 100 Personen verfolgten den närrischen Umzug.

Rückers: Die Fastnachtsfreunde in Rückers zählten etwa 800 Feiernde.

Eiterfeld: Die aktiven Närrinnen und Narren in Eiterfeld duften sich über 5000 Zuschauer freuen.

Alle Umzüge verliefen friedlich und aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse.

 

Vogelsbergkreis

Auch in der Region Vogelsberg fanden einige große Veranstaltungen statt:

Herbstein: Der Umzug in Herbstein erfreute sich großer Beliebtheit und zog 3500 Gäste an.

Hörgenau: Hier feierten rund 1000 Besucherinnen und Besucher den Rosenmontag.

 

Fazit der Polizei

Die Polizei Osthessen zieht eine positive Bilanz des diesjährigen Rosenmontags. Im gesamten Einsatzgebiet blieb es überwiegend ruhig, größere Zwischenfälle wurden nicht verzeichnet. Die Verkehrskontrollen zeigten, dass die meisten Autofahrenden verantwortungsvoll handelten und auf Alkohol verzichteten.

Die Einsatzkräfte danken allen Bürgerinnen und Bürgern für das rücksichtsvolle Verhalten.

 

Das Fazit der Bundespolizei

 

Die Bundespolizeiinspektion Kassel war am Rosenmontag (3.3.) wegen verschiedener Karnevalsveranstaltungen verstärkt im Bahnhof Fulda und mit geringeren Kräften im Bereich des Bahnhofs Marburg im Einsatz. Der größte Straßenumzug in Hessen fand in Fulda statt. Mit rund 70.000 Besuchern feierte der diesjährige Rosenmontagsumzug seinen Höhepunkt der Fastnachtzeit an Rosenmontag. Rund 3.000 Teilnehmer wählten die Bahn als Beförderungsmittel nach Fulda. In Marburg reisten deutlich weniger Personen mit der Bahn an, da dieses Jahr erstmals kein Straßenumzug stattfand. Alternativ wurde in Marburg ein ,,stehender Festzug'' angeboten. Der Polizeiführer, Erster Polizeihauptkommissar Björn Schade, betont die erfolgreiche Prävention möglicher Gefahrensituationen durch eine starke Polizeipräsenz. ,,Trotz des offensiven Einsatzes mussten die Beamten nur in Einzelfällen eingreifen. Insgesamt blieb die Lage im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei weitgehend friedlich und harmonisch'', so Björn Schade. Viele Bahnreisende zeigten sich dankbar für die starke Polizeipräsenz und betonten, dass sie sich dadurch sicherer fühlten. Die gesamte An- und Abreise im Bahnhof Fulda verlief ohne besondere Vorkommnisse. Bis auf kleinere Auseinandersetzungen zwischen alkoholisierten Personen, zieht die
Bundespolizeiinspektion Kassel eine positive Bilanz für den Einsatz.