Von 25:20 ein knappe Viertelstunde vor Schluss arbeiteten sich die Herfelder nochmal auf ein Tor ran, als das 27:28 fiel, waren noch knapp drei Minuten auf der Uhr. „Es war eine spannende Schlussphase, aber wir haben die Oberhand behalten“, freute sich Christoph Dimmerling aus dem HSG-Vorstand. Am Ende hatte Großenlüder/Hainzell zwei Tore mehr als die Gegner. Die Gastgeber waren nach gut zehn Minuten erstmals in Führung gegangen. Danach glich Hersfeld noch ein paar Mal aus, ehe sich die HSG von 8:8 auf 16:10 absetzte. „Die Abwehr war das Prunkstück heute und hat uns auch in der ersten Halbzeit den Vorsprung eingebracht“, sagte Dimmerling. Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Gastgeber den Vorsprung zunächst, wurden mit der Zeit aber etwas nachlässig. Die Hersfelder wussten das zu nutzen und starteten die Aufholjagd. Großen Anteil daran hatte Fynn Reinhardt, der mit insgesamt zwölf Treffern bester Schütze der Hersfelder war. Auf Großenlüderer Seite stand Dominik Malolepszy mit neun Treffern in der Torschützenliste ganz oben.
Großenlüder/Hainzell: Sippel (1), Weinbörner (4), Bosold (4), Grosch, Münker, Stradtmann, Malolepszy (9/3), Herber, Blinzler (7), Wahser, Deppe (5), H. Dimmerling (1).
Hersfeld: Kehl, Rübenstahl, Göbel, Beckmeyer (1), Hüter, Spill (4), Berger (2), Petersen (3), Wiegel (7/3), Reinhardt (12), S. Krause, A. Krause, Voß.
Zuschauer: 200
