Insgesamt machten die Osthessen beim Tabellenzweiten ein gutes Spiel, nur direkt nach der Pause nicht. „Wir hatten einen fünfminütigen Blackout“, berichtete HSG-Coach Adrian Schild. Die Gastgeber nutzten das, legten einen 5:0-Lauf hin und bauten ihre Führung damit auf acht Tore aus. Großenlüder/Hainzell kam dann wieder besser ins Spiel und startete die Aufholjagd. Nach und nach schoben sie sich wieder ran, bis der Unterschied beim 29:32 (55.) nur noch drei Tore betrug. „Dann sind ein, zwei Sachen gegen uns gepfiffen worden“, berichtete Schild und so reichte es am Ende nicht für Punkte. Moritz Gerlach verwandelte zwei Siebenmeter und schon waren die Gastgeber wieder mit fünf Toren vorne und konnten den Sieg auch sicher nach Hause bringen. In der ersten Halbzeit führten beide Teams mal, meistens waren es jedoch die Gastgeber. „Es war von beiden Seiten ein sehr gutes Spiel“, berichtete Schild. Mit dem Pausenpfiff sah Dominik Malolepszy Rot, woran die Gäste etwas zu knabbern hatten. „Es hat uns die Optionen genommen“, so Schild.
Großenlüder/Hainzell: Stradtmann; Sippel (2), Bosold (4), Grosch, Malolepszy (3/1), Herber, L. Dimmerling, Blinzler (7), Deppe (5/1), H. Dimmerling (5/1), Krisch (2), Weinbörner (4), Wahsner.
Zuschauer: 300.
