Das große Tuch verdeckt während der Fastenzeit die bildlichen Darstellungen von Jesus am Kruzifix in der Kirche. Buß begrüßte die Gläubigen zum „Beginn dieser neuen Zeit“: „Am Aschermittwoch beginnen wir die 40 Tage der Fastenzeit.“ Er beschrieb ein banges Gefühl, welches aktuell die Bevölkerung belaste. Die aktuelle Welt erscheine für viele düster, etwa mit Blick auf den Arbeitsplatz, die Rente oder die kriegerischen Konflikte. Das diesjährige Fastentuch stelle daher die passende Frage: „Was gibt mir Hoffnung?“ In der Fastenzeit hätten die Menschen Gelegenheit, sich mit den positiven Aspekten im Leben zu beschäftigen. „Letztlich ist das, was wir miteinander feiern, Jesus Christus selbst“, stellte Buß in seiner Predigt fest: „In ihm liegt zuallererst unsere Hoffnung.“ Er rief die Gemeinde dazu auf, ihr „Herz aufzusperren“. Die verschiedenen Kacheln im Fastentuch würden die verschiedenen Hoffnungen symbolisieren, welche die Gläubigen hätten. Buß bedankte sich während des Gottesdienstes bei allen Organisatorinnen und Organisatoren vom katholischen Citypastoral und dem antonius Netzwerk Mensch. Die Messe konnte auch als Livestream mitverfolgt werden. In kurzen Impulsen wurden über den Tag noch weitere Aschekreuze „to go“ als Aktion angeboten.
