„Das duale Studium ist ein Schlüsselelement, denn durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis können gute Führungskräfte ausgebildet werden“, erklärte Prof. Dr. Wolfgang Dippel, Studienleiter an der Privaten Berufsakademie. In der BA werde auf kleine Lerngruppen gesetzt, sodass eine individuelle und persönliche Beratung für die Studierenden gewährleistet werde. Innerhalb des Studiums müssten die Studierenden durch Eigeninitiative, Wissensvermittlung sowie Arbeit in den Unternehmen eine gute Balance und Disziplin entwickeln, so Franziska Jordan, Studien- und Prüfungsorganisatorin. Das duale Studium biete nicht nur für die Studierenden selbst eine Chance, auch die Unternehmen profitieren bei erfolgreichem Abschluss von gut ausgebildeten, innovativen junge Menschen, die im Betrieb durch ihre bereits gesammelte Erfahrung mit für Veränderungen sorgen können. Die BA arbeite mit vielen verschiedenen Unternehmen, auch in den Bereichen Handwerk und Pflege, zusammen.
Max Wahl gab Einblicke in seinen Alltag als Studierender an der Privaten Berufsakademie. Er machte deutlich, dass Priorisierung und Zeitmanagement im dualen Studium von essentieller Bedeutung seien. Als dualer Student im Studiengang Mittelstandsmanagement, das er bei tegut absolviert, durchläuft er verschiedene Bereiche im Unternehmen und lernt dabei sein wirtschaftliches Denken und seine Eigenverantwortung auszubauen.
Im Anschluss blickte der Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda, Michael Konow, auf die Veränderungen des Wirtschaftsstandorts Fulda und zeigte aktuelle und zukünftige Herausforderungen auf. Fulda habe sich sehr gut entwickelt, zum Beispiel sei bei Betrachtung der Beschäftigtenzahlen ein Zuwachs zu erkennen. Des Weiteren sei auch die Zahl der Arbeitslosen mit rund 3,9 Prozent auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz würden viele Unternehmen mit Sorge auf Zukunft blicken, vor allem, wenn es Wirtschaftspolitik sowie Inlandsnachfrage gehe. Der Fachkräftemangel dürfe dabei nicht aus den Augen verloren werden, mahnte Konow, es sei besonders wichtig, dass Unternehmen diesem weiterhin entgegenwirken, ansonsten könne es in Zukunft zu weiteren Problemen kommen. „Der demografische Wandel ist nicht aufzuhalten, aber vor allen Dingen sollten wir ihn nicht unterschätzen“, betonte Konow. Die Wirtschaft brauche wieder Wachstum und dafür brauche es bezahlbare Energie, weniger Bürokratie und Arbeitsanreize zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Beim anschließenden Get-together konnten die Anwesenden ins Gespräch kommen.
