Dem Angriff mit dem schwer bewaffneten Narrenschiff der Hilderser, Kanonen und Böllerschlägen, war schon eine friedliche Eroberung des Rathauses vorausgegangen. Um fünf Uhr morgens war der Bürgermeister beim „Tagrewell!“ von den Narren geweckt worden und es ging anschließend mit Krach und Radau zum Rathaus. Bei der zweiten endgültigen Eroberung mussten sich die Fastnachter im Wintersport beweisen. Im Biathlonwettbewerb lag beim ersten Lauf Prinzessin Marina vorne und beim zweiten Kinderprinz Paul. Beim Schießen mit der Pistole war die Prinzessin dann weniger erfolgreich, ob absichtlich, damit der Prinz bei jedem Fehlschuss einen Schnaps mehr trinken musste, war nicht in Erfahrung zu bringen. Prinz und Kinderprinz versenkten dann aber mit dem Fußball jeden Schuss im Tor. Auch danach mussten sie sich erst noch durch einige Konfettikanonen kämpfen, bevor der wohlverdiente Imbiss erreicht war. Weiter geht es am Rosenmontag noch mit dem Umzug. Einer aus den Reihen der Verteidigung hatte aber trotzdem Grund zu feiern: Franz-Josef Enders, der als ältester Mitarbeiter der Gemeinde noch immer im Schwimmbad aushilft, feierte seinen 75. Geburtstag.
