„Mit dem Andrang haben wir selbst nicht gerechnet“, erklärt der Inhaber: „Der Laden trägt sich eigentlich seit der Eröffnung selbst.“ Eigentlich sei die Familie davon ausgegangen, dass sie gerade in den ersten Monaten viel aus der eigenen Tasche zahlen müssten. Das habe sich aber schnell als Irrtum herausgestellt, so der Inhaber. „Wir haben selber nicht damit gerechnet“, erklärt er baff. Auf die Idee seien er und sein Bruder Ammar beim Spazierengehen gekommen, meint er: „Er hatte schon immer den Traum, sich selbstständig zu machen. Dann haben wir gesehen, dass der Laden leer steht und haben dem Vermieter unser Konzept vorgestellt.“ Der habe zugestimmt und direkt einen Vertrag ausgehandelt.
Mittlerweile werde in dem Markt auch eine kleine Metzgerei mitbetrieben, erklärt Afash weiter. „Die Nachfrage nach Fleisch war sehr groß“, erklärt er. Deshalb sei der Familienbetrieb auch bereits nach kürzester Zeit eine Hausnummer weitergezogen. „Wir waren eigentlich erst in einem kleineren Laden, da war vorher eine Schneiderei drin. Aber dort hatten wir zu wenig Platz“, sagt er.
Auch in Zukunft wolle der Familienbetrieb sein Angebot ausbauen, dann aber in einem etwas anderen Bereich. „Wir wollen mehr Obst und Gemüse anbieten“, lacht Afash. Trotzdem suche der Markt noch Verstärkung im Bereich der Metzgerei, denn derzeit stemme die Familie alleine den großen Andrang. „Ich helfe auch ab und an aus, aber ich kann auch nicht immer da sein“, räumt er ein.
