Zwei Zugbegleiterin klagten wenig später über Atemreizungen. Die beiden Zugbegleiterinnen verständigen anschließend die Bundespolizei. Beim Halt in der Domstadt nahmen Beamte vom Bundespolizeirevier Fulda den Mann vorläufig fest. Zur Identitätsfeststellung musste der 34-Jährige die Beamten zur Wache begleiten.
Der Vorfall ereignete sich während der Zugfahrt zwischen 16.45 Uhr und 17.30 Uhr. Nach Aussagen der Bahnmitarbeiterinnen soll es sich um eine 100 ml Feuerzeuggasflasche gehandelt haben. Eine ärztliche Behandlung lehnten die beiden Opfer ab.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den 34-jährigen Wohnsitzosen ein Strafverfahren wegen Verdachts der "Gefährlichen Körperverletzung" (vgl. § 224 Strafgesetzbuch) eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.
Zeugen und gegebenenfalls weitere Opfer gesucht
Wer Angaben zu dem Fall machen kann oder ebenfalls durch den Vorfall geschädigt wurde, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.
