Egal ob Fütterungssystem, Schweinestall oder Maschinen-Halle: Peter Bleuel führte die zahlreichen Besucher durch viele Räumlichkeiten, die der Verbraucher sonst nicht zu sehen bekommt. „Wir haben aktuell zwischen 1600 und 1700 Schweine im Stall stehen, die 13 Mal am Tag gefüttert werden“, erklärte Bleuel: „Wir verfüttern unser hauseigenes Weizen immer über mehrere Stunden, damit jedes Tier immer Zugang zu frischem Futter hat, das ist alles ein großer Kreislauf“. Angebaut und geerntet werde das Getreide auf rund 200 Hektar Fläche und auch die Fütterung laufe voll automatisch: „Es gibt drei verschiedene Rationen, die je nach Alter verfüttert werden. Wir machen die Säcke voll, anschließend wird das Trockenfutter mit Molke gemischt und der eigentliche Fütterungsvorgang läuft dann vollautomatisch“.
Auch in der Maschinenhalle, in der laut Bleuel „die eigentliche Landwirtschaft stattfindet“, gab es für die Wirtschafsjunioren einiges zu entdecken. „Im Jahr bewegen wir bis zu 5000 Tonnen, es muss immer mehr in kürzester Zeit bewegt werden“, erklärte er, bevor er auch einen Einblick in die neuste Technik der zahlreichen Landmaschinen gab. Nach dem Rundgang ließen die Beteiligten den Abend noch im betriebseigenen Backhaus ausklingen.
