Ein Tor hatte es Niederaulas Trainer Ernest Veapi angetan: Das frühe 1:0 durch Fabian Wozniak. „Ein Fallrückzieher, das war schon etwas Besonderes“, staunte der Coach, der die Favoritenrolle im Halbfinale eigentlich nach Hönebach geschoben hatte. Über 90 Minuten gesehen hielt er den Finaleinzug seiner Mannschaft aber durchaus für verdient: „Die Jungs haben das sehr gut gemacht, gerade in den ersten 30 Minuten. Auch das zweite Tor war aber super herausgespielt, Fabian brauchte nur noch einzuschieben“. Vom 0:2 erholte sich der ESV nicht mehr, nur noch der Anschlusstreffer in Person von Felix Laistner gelang dem Gruppenligisten. Damit steht das Finale des Kreispokals: Niederaula/Kerspenhausen fordert die SG Neuenstein. Die schönste Geschichte aber wohl: Hönebachs Julian Suresch, der vergangenen Sommer in diesem Halbfinale zusammenbrach und reanimiert werden musste, stand beim ESV in der Startelf.
Niederaula/K.: Eifert; Völker, Bernt, Richardt, P. Chomicz, Wozniak, Veapi, Jäger, S. Chomicz, Schäfer, Sorg (Kager, Masic, Rohrbach).
Hönebach: Geppert; Jasiulek, Krüger, Suresch, Kallenbach, Katzmannm, May, Schmidt, Laisner, Hirschfeld, Brandenstein (Kunze).
Tore: 1:0 Fabian Wozniak (6.), 2:0 Fabian Wozniak (56.), 2:1 Felix Laistner (70.)
Zuschauer: 170
