„Der Platz war eigentlich höchstens zehn Minuten bespielbar“, fand Trainer Meik Voll von der SG Johannesberg. Der Rasenplatz in Margretenhaun sei tief gewesen, daher mussten sich die Spieler der SGJ erst an die schweren Bedingungen anpassen. In der ersten gespielten Viertelstunde kamen beide Mannschaften, trotz der erschwerten Umstände, gut in die Partie: „Es war wirklich ein kampfbetontes Spiel“, erklärt Voll. Nach knappen 20 Minuten lagen die Johannesberger durch Niklas Marquardt mit 1:0 vorne. So ging es dann auch in die Halbzeitpause. Der RSV zeigte sich, wie auch in der ersten Halbzeit, aber auch danach motiviert, doch kam gegen die Johannesberger Hintermannschaft nicht durch. „Die Partie wurde dann langsam echt schwer anzugucken, es ist nicht mehr viel passiert“, berichtete Voll. Nach dem zweiten Tor der Johannesberger war das Spiel endgültig entschieden. Nach der fairen und erfolgreichen Partie gegen den RSV blickt der Trainer nun in Richtung Restrunde und Pokal-Halbfinale: „Wir haben einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. Jetzt ist das Ziel, auch im Halbfinale zu gewinnen“, sagte Voll. Er ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und blickt mit seinen Spielern positiv gestimmt nach vorne. Im Halbfinale wartet Neuhof oder Flieden.
Margretenhaun: Mete; Merz (46. O. Akkilinc), Klewitz (31. T. Akkilinc), Fe. Bug, Fröhlich, Herber, Hintze, Kabul, Blum (75. Fl. Bug), Demir, Kocak.
Johannesberg: Hadzic; Schneider, Bislimi, Wolf, C. Schenkel (75. Fellner), L. Schenkel, Hillenbrand (71. Schlotzhauer), Marquardt, Shakur, Ristevski
Tore: 0:1 Niklas Marquardt (21.), 0:2 Jan Henrik Wolf (67.)
Zuschauer: 50
