4:3, 3:2 und 2:2 hießen die vergangenen Ergebnisse aus sich der Burghauner: Der letzte Sieg für Dittlofrod/Körnbach liegt bereits über zweieinhalb Jahre zurück, seitdem hatten die Rot-Weißen mehr zum Jubeln. „Die letzten Spiele haben gezeigt, dass es immer heiße Duelle sind – mit besseren Ausgängen für uns. Daran müssen wir anknüpfen“, beschwört Trainer Martin Pachowski sein Team. Eine zusätzliche Motivation für den Coach sei das Aufeinandertreffen mit Patenkind Kevin Pachowski: Der Offensivspieler von Dittlofrod/Körnbach netzte bereits elf Mal in dieser Saison. „Ich habe noch nie gegen ihn verloren und habe es auch in meinem letzten halben Jahr nicht vor“, schmunzelt der Burghauner Coach. In seiner letzten Halbserie als Coach kann sich Pachowski keinen besseren Start wie ein Derby gegen die Elf von Jürgen Pomnitz vorstellen. „Bei schönem Wetter und einem Derby, was gibt es Besseres?“, freut er sich auf Sonntag.
In den vergangenen Spielen fielen immer einige Treffer, daher stellt sich Pachowski darauf ein, mindestens auch ein Gegentor zu fangen. „Wir rechnen mal damit. Dittlofrod muss aber auch damit rechnen, dass wir zuschlagen“, so der Coach, der den Druck auf Seiten der Gäste sehe. Mit einem Dreier würde die SGDK den Anschluss an Spitzenreiter Niederaula/Kerspenhausen nicht verlieren, bei einer Niederlage schon. Zudem sitzt Kiebitzgrund/Rothenkirchen als Tabellendritter in Lauerstelung. „Wir haben nichts zu verlieren und können nur gewinnen. Mit uns rechnet keiner in dem Spiel“, so Pachowski. Personell könne er bislang nichts sagen, eines stehe jedoch fest: „Wir werden definitiv mit einer anderen Truppe antreten, als im Hinspiel“.
Zur gleichen Zeit findet in Wölf das ebenfalls heiße Duell des SVW gegen Niederaula/Kerspenhausen statt. Gemeinsam mit Thalau aus der Süd-Staffel ist der Spitzenreiter bislang auf KOL-Ebene in Osthessen noch ungeschlagen. Wölf überwinterte mit 28 Zählern auf Rang sechs – und hat sich als Aufsteiger etabliert. Die Favoritenrolle geht diesmal aber deutlich an Niederaula/Kerspenhausen. Wenn den Wölfen Wölf aber die Überraschung gelingt, würden sie den Anschluss an Steinbach II und die Top Fünf beibehalten. Die Gäste hingegen könnten einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen.
Kreisoberliga Nord
Sonntag
15 Uhr
Cornberg/Rockensüß – Haunetal (in Cornberg)
Rotenburg/Lispenhausen – Kiebitzgrund/Rothenkirchen (in Rotenburg)
Weiterode – SV Steinbach II
Friedewald/Ausbach – Michelsrombach/Rudolphshan (in Friedewald)
Hohe Luft – Eiterfeld/Leimbach II
Burghaun – Dittlofrod/Körnbach
Wölf – Niederaula/Kerspenhausen
16 Uhr
Jossatal – Gudegrund (in Hattenbach)
