In einem kampfbetonten Spiel schenkten sich beide Mannschaften nichts und lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. „Die Jungs haben sich reingeschmissen und die Einstellung hat gestimmt. Auch die Kompaktheit in der Defensive war da und wir hatten einige gute Aktionen nach vorne“, war Petersbergs Trainer Stanislav Szilagyi mit dem Auftreten seiner Mannschaft gegen den Tabellenzweiten hochzufrieden. Nachdem Peter Kvaca per Abstauber die Führung für FT besorgt hatte, hatte Petersberg noch vor der Pause die passende Antwort parat: Mark Lindiger schickte Maxim Meister mit einem klasse Lupfer in die Tiefe und Meister blieb vor dem Kasten eiskalt. Nach dem Seitenwechsel war Petersberg dem zweiten Treffer sogar einen kleinen Tick näher als FT, geriet eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel aber erneut ins Hintertreffen, als Innenverteidiger Franz Hirsch wegrutschte und so Fuldas Waldemar Chernyy freie Bahn zum Tor hatte. „Unglücklicher geht es nicht“, meinte Szilagyi, der Mitte der zweiten Halbzeit auch noch Radek Görner verletzungsbedingt auswechseln musste. „Dadurch hat uns dann vorne ein bisschen die Erfahrung gefehlt. Trotzdem haben sich die Jungs bis zum Ende bemüht und hätten sich ein Unentschieden verdient gehabt“, erklärte Szilagyi, dessen Team zehn Minuten vor dem Ende noch den nach einem Foulelfmeter von Wolodoymyr Makovii aber noch den dritten Gegentreffer kassierte.
Fulda: Sobczak; Witte, Gräb, Makovii, Kvaca, Hess, Kollmann, Mujezinovic, Chernyy,Rohde, Husakovic
Petersberg: Peikert; Hirsch, Sentürk, Bott; Lindiger, Möser, Aschenbrücker, Lissek, Meister, Gusejnov, Görner
Tore: 1:0 Petr Kvaca (30.) 1:1 Maxim Meister (40.) 2:1 Waldemar Chernyy (60.) 3:1 Wolodoymyr Makovii (80., Foulelfmeter)
Zuschauer: 100
