Dem neurotischen Einzelgänger Jonas wird sein Hut in einer Kneipe entwendet, woraufhin er einen anderen Hut stiehlt. Durch die darin gestickten Initialen „M.S.“ an einen alten Freund erinnert, findet sich Jonas in einer existenziellen Krise wieder. Die Handlung entfaltet sich in einer Reihe von Begegnungen und Dialogen, die die Herausforderungen des modernen Lebens reflektieren und von den traumatischen Ereignissen des Krieges geprägt sind.
Bedrohlich inszenieren Greta und Ottomar Domnick als Autodidakten die westdeutsche Nachkriegssituation. An den deutschen Expressionismus der 1920er Jahre erinnernd gilt „Jonas“ als filmisches Meisterwerk der 1950er Jahre mit Anklängen an George Orwell und Franz Kafka. Mit freundlicher Genehmigung der SWR Media Services GmbH.
„Les Enfants du paradis“ spielt im Paris des 19. Jahrhunderts und erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen dem Pantomimen Baptiste und der schönen Garance. Das Drehbuch entfaltet sich in vier Akten und zeigt das Leben im Theatermilieu und die Sehnsüchte der Charaktere. Während die Liebesgeschichte von Verlust und Wiedervereinigung geprägt ist, wird auch das soziale und politische Klima der Zeit reflektiert.
Der Film wird oft als Meisterwerk des poetischen Realismus betrachtet. Die Zusammenarbeit zwischen Carné und dem Drehbuchautor Jacques Prévert schuf ein ikonisches Werk, das die kulturellen und sozialen Themen der Nachkriegszeit thematisiert. „Les Enfants du paradis“ wird für seine beeindruckende Bildsprache, das Set-Design und die emotionalen Darstellungen gelobt. Der Film hat auch die französische Filmkunst nachhaltig beeinflusst und bleibt ein bedeutendes Beispiel für die Verbindung von Kunst und Gesellschaft.
Die Vorführungen sind im regulären Eintrittspreis von sechs Euro beziehungsweise vier Euro (ermäßigt) enthalten. Personen bis einschließlich 25 Jahre erhalten freien Eintritt.
