47 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren lauschten gespannt der Referentin der Hochschule Fulda. Zum Start der „Vorlesung“ stellte Micheew den Teilnehmern die Frage, aus wie vielen Knochen ein menschliches Skelett besteht und wie viele Halswirbel eine Giraffe im Vergleich zu einem Menschen hat. Die Kinder lagen mit ihren Antworten knapp daneben. „Es sind 206 Knochen. Kinder haben sogar mehr als Erwachsene“, zeigte sich die Referentin über die rege Teilnahme. Sie nahm die „Knochenforscher“ mit auf eine Reise durch den Aufbau des Körpers. Dabei erklärte sie verschiedene Körperteile wie die Wirbelsäule. „Sie gibt und Halt und Beweglichkeit“, erläuterte sie.
Zudem klärte Micheew die Kinder über das Röntgen auf. In Gruppenarbeiten konnten die Teilnehmer dann ihr neuerworbenes Wissen unter Beweis stellen. Dafür brachte Micheew drei Aufgaben mit. An der ersten Station mussten die Kinder gemeinsam die Röntgenaufnahmen eines Skelettes beschriften. An Station zwei wurde eine Prothese für Herrn Müller geknetet, der nach einem Unfall dringenden Bedarf hat. Beim letzten Fall wurden die Teilnehmer zu Knochenforschern. Nach einem Knochenfund in der Fuldaer Innenstadt sollen die neuen Forscher ein menschliches Skelett zusammensetzten. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und konnten spielerisch vieles lernen. Der Vortrag wurde durch Material der Didaktischen Werkstatt Gesundheit des Projekts ImPuls gefördert.
