Riesige Eidechsen, winzige Pferde und gefährliche Säbelzahntiger: Die Exponate der Sonderausstellung würden zwar täuschend echt wirken, seien aber wirklich nur Rekonstruktionen, versicherte der Oberbürgermeister schmunzelnd in seiner Begrüßungsrede auf der Eröffnungsfeier. „Die Gäste haben in den beiden Ausstellungsräumen die großartige Gelegenheit, eine Reise in langvergangene Zeiten zu begehen“, erklärte er begeistert. Die Resonanz für die Ausstellung sei auch jetzt schon groß gewesen, lobte der OB: „Das zeigt, dass wir damit genau die Interessen der Fuldaer Bevölkerung treffen.“
Museumsleiter Dr. Frank Verse stellte heraus, dass erst kürzlich er erst kürzlich an der gleichen Stelle die Bob Dylan Ausstellung „A Hard Rain's A-Gonna Fall – Ein Lied wird Leinwand“ eröffnen durfte, was einen starken Kontrast zur Urzeitausstellung darstelle. „Ich finde, dass diese beiden Ausstellungen besonders gut die kulturelle Reichweite unseres Hauses darstellen“, sagte er stolz. Weiter dankte er allen Beteiligten dafür, dass sie die Ausstellung möglich gemacht hätten. Unter anderem dankte er auch Dieter Luksch, der als Präparator bereits die dritte Ausstellung im Vonderau Museum möglich gemacht hatte. Zuvor war dieser auch bei „Eiszeit – Von Mammuts und Cro-Magnon-Menschen“ und „Ötzi – Der Mann aus dem Eis“ als Präparator tätig und hauchte mit seinen Exponaten der Geschichte Leben ein.
Elmar Kramm, Erster Vorsitzender des Vereins für Naturkunde Osthessen, der passend zur Ausstellung eine Dino-Krawatte trug, stellte in seiner Rede auch den regionalen und sogar lokalen Bezug der Ausstellung vor. So sei beispielsweise erst 1865 am Fuldaer Bahnhof ein Mastodon ausgegraben worden. „Da bekommt die Welt unserer Vorfahren einen ganz anderen Bezug. Wenn man sich vorstellt, wie es auf den Zug wartet und wartet und wartet“, scherzte er. Sein naturwissenschaftlicher Bereich, die Geologie, sei eine Wissenschaft, die Menschen die Augen für Dinge öffne, an denen sie normalerweise achtlos vorbeigingen, erklärte er und fügte hinzu: „Zum Öffnen der Augen möchte ich Sie in dieser Ausstellung auch einladen.“
Die Ausstellung kann noch bis zum 29. Juni besucht werden. Das namensgebende Trio „Dino, Dodo und Co.“ war allerdings nicht das einzige Dreigespann, das an diesem Abend begeisterte. Denn musikalisch wurde die Eröffnungsfeier von drei jungen Schülerinnen, der Musikschule Fulda begleitet. Diana Groß (Cello), Diana Wierlacher, (Violine) und Johanna Müller (Klavier) verzauberten die Gäste mit klassischen aber auch modernen Musikstücken und sorgten für stimmungsvolle Atmosphäre.
