Nach dem Wettkampf im vergangenen Jahr hatte sich der Ausrichter Gedanken gemacht, wie den Wettkampf leistungsmäßig aufgewertet werden kann. Und so gab es in diesem Jahr ein „Schülerhallensportfest mit Kreismeisterschaft Werra-Meißner“. Alle Kreisfremden konnten damit auch an den Finalläufen und Endkämpfen teilnehmen. Dadurch wurde das Leistungsniveau einfach angehoben, und das ließ sich der Hünfelder SV nicht zweimal sagen: Das, was schon einmal gut funktioniert hatte, sollte wiederholt werden. Und so konnten die jungen Athleten der U12 und U14, für die es fast keine Möglichkeiten gibt, auf Tartan in der Halle zu starten, nun auch auf Tartan starten.
Kampfrichter aus Hünfeld im Einsatz
Und weil der HSV ganz schön Arbeit verursachte mit 22 Athleten vor Ort, wurde den Freunden aus Bad Sooden-Allendorf auch geholfen: Zwei der Obfrauen des HSV und drei weitere Kampfrichterinnen waren durchgängig im Einsatz.
Leistungen gab es ausschließlich gute aus Hünfelder Sicht. Unter anderem bestätigte Leo Wingenfeld einmal mehr, dass er bei der M13 zu den Top Zehn in Hessen gehört. 8,79 Sekunden im Sprint, 1,40 Meter im Hochsprung und 4,60 Meter im Weitsprung. Amelie Witzel wiederum übersprang im Hochsprung der W15 locker die 1,48, 1,52 und dann auch noch die 1,56 Meter. Danach musste sie heim – die Tanzgarde rief. Lilianna Zirpel, ebenfalls W15, lief seit Langem mal wieder Hürden – und die Zeit konnte sich mit 10,09 Sekunden sehen lassen.
Fokus nun auf Freiluftsaison
Als Resümee konnten die Hünfelder festhalten: Der Besuch in Bad Sooden-Allendorf hat sich wieder gelohnt. Und das war dann für die Allermeisten auch der letzte Wettkampf in dieser Hallensaison. Jetzt heißt es, sich optimal auf die Freiluftsaison vorbereiten.
