Hünfelder SV – FSV Wolfhagen (Samstag; 15 Uhr)
Es darf gerne so weiterlaufen aus Hünfelder Sicht: Vier Spiele ist der HSV ungeschlagen, nach drei Siegen in Folge kam das Team in Eddersheim zuletzt mit bärenstarker Mentalität zurück und holte beim 2:2 zumindest einen gefühlten Sieg. Der Warnschuss für das kommende Spiel fiel allerdings auch schon: Mitte Februar gab es ein 0:1 gegen Schlusslicht Steinbach Haiger II. „Auch deswegen haben wir überhaupt keinen Grund, irgendeinen Gegner in dieser Liga zu unterschätzen“, mahnt Trainer Johannes Helmke.
Während Steinbach Haiger aber abgeschlagen unten steht, ist Wolfhagen mittendrin statt nur dabei: 27 Punkte hat der Aufsteiger auf dem Konto, einen davon gab es beim Hinspiel gegen den HSV (1:1). Helmke erinnert sich: „In der ersten Halbzeit hätten wir das Spiel deutlicher gestalten müssen, dann kam Wolfhagen zurück und hat verdient noch den Punkt geholt“. Vor allem Tjarde Bandowski, der trotz einiger Ausfälle in der Hinrunde bei zwölf Saisontoren steht, und Rolf Sattorov, der Regionalliga-Erfahrung aus Kassel mitbringt, nennt Helmke beispielshaft für die offensive Qualität des FSV, der sich in der Hessenliga behaupten will. Nur wenige Punkte fehlen bis zum rettenden Ufer, zuletzt verlor das Team von Valentin Plavcic aber das Sechs-Punkte-Spiel gegen Marburg mit 0:2. „Dennoch müssen wir auf deren Qualität aufpassen“, betont Helmke, und nennt Stichworte wie Restverteidigung, Geduld und Aufmerksamkeit. „Wir müssen hellwach sein. Aber wir haben natürlich auch eine gute Trainingswoche durch die riesige Mentalität, die wir in Eddersheim mitnehmen konnten“, so der Coach. Nicht nur aber durch die positiven Ergebnisse ist beim HSV Stimmung drin, sondern auch in Sachen Konkurrenzkampf: „Der komplette Kader ist fit. 18 Feldspieler und zwei Torhüter. Das hatten wir auch selten, dadurch wird es aber auch ein, zwei Härtefälle geben“, so Helmke. Ob es der Rasen oder Kunstrasen wird, sei noch offen, womöglich lege die Stadt noch ein Veto ein. „Wir müssen da noch eine Entscheidung abwarten“, so Helmke.
SV Steinbach – TuS Hornau (Sonntag; 15 Uhr)
Auch auf den SV Steinbach wartet ein Aufsteiger: Der TuS Hornau ist am Sonntag zu Gast im Mühlengrund – und als eines von zwei Teams schon abgeschlagen: Während Hornau 17 Punkte auf dem Konto hat und weit hinterher hinkt, geht es für den SVS darum, nicht weiter abzurutschen. Ein Zähler aus den vergangenen vier spielen war zu wenig, zuhause gegen den Relegations-Sieger des vergangenen Sommers wollen Petr Paliatka und seine Männer wieder in die Erfolgsspur finden.
Unter der Woche gab es zumindest schonmal frohe Kunde für den Trainer: Zur neuen Saison werden Lennard Skrabal (Neuenstein) und Simon Hennighausen (Aulatal) zum SVS wechseln, außerdem kehrt mit Lukas Gemming ein weiterer Akteur nach Steinbach zurück, wie der Verein vermeldet hatte.
Hessenliga
Samstag
14 Uhr
VfB Marburg – Waldgirmes
14.30 Uhr
Baunatal – Eddersheim
15 Uhr
Hanauer FC – Unter-Flockenbach
Hünfelder SV – Wolfhagen
Weidenhausen – SC Hanau
15.30 Uhr
Darmstadt 98 U21 – Rot-Weiß Walldorf
Sonntag
15 Uhr
SV Steinbach – TuS Hornau
TSV Steinbach Haiger II – Stadtallendorf
