„Nach dem Wegfall des bisherigen Trägervereins stehen wir vor Herausforderungen. Deshalb laden wir die Community und ihre Unterstützer am 5. März um 18 Uhr in die Aidshilfe Fulda ein, um gemeinsam den diesjährigen CSD zu planen. Jede Stimme, jede Idee und jede helfende Hand zählt“, so Emily Rödel, Sprecherin des CSD Fulda. Die jüngsten Wahlergebnisse hätten bei vielen Menschen, insbesondere queeren Personen und anderen Minderheiten, Ängste geschürt. Gleichzeitig sei ein alarmierender Anstieg von Angriffen auf Wahlkampfhelferinnen und Helfer demokratischer Parteien, auf Migrantinnen und Migranten, religiöse Minderheiten und progressive Stimmen zu erleben.
„Wir leben in unsicheren Zeiten. Die politische Lage verändert sich weltweit, und Minderheiten müssen erneut um ihre Sicherheit und Rechte kämpfen. Das Auswärtige Amt warnt Trans-Personen sogar vor Reisen in die USA. Umso wichtiger ist es, dass wir uns zusammenschließen, einander unterstützen und der Spaltung der Gesellschaft entschieden entgegentreten. Unser CSD soll ein starkes Zeichen setzen: Für Vielfalt, für Solidarität und gegen jede Form von Hass“, betont die Sprecherin weiter.
Der CSD Fulda ruft daher nicht nur Vereine, Initiativen und Einzelpersonen auf, sich am Bündnis zu beteiligen, sondern auch Unternehmen, Kneipen und Geschäfte der Region. Sie sind eingeladen, den CSD aktiv zu unterstützen und sich das ganze Jahr über sichtbar für Vielfalt und Offenheit einzusetzen. Es gehe darum, zu zeigen, dass queere Menschen sowie Angehörige anderer marginalisierter Gruppen hier willkommen sind – nicht nur am CSD, sondern an jedem Tag im Jahr, sodass sich jede und jeder sicher und angenommen in diesem Land fühlt.
