Insbesondere seine Führungserfahrung in der freien Wirtschaft und seine langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Kommunen zu Projektentwicklungen qualifiziere ihn für das Amt des Bürgermeisters, so Hohnstein in einer Pressemitteilung. „Der Verlust der Grundschule Hainzell hat mich sehr enttäuscht. Ich möchte mich aktiv für den Erhalt und die Verbesserung unserer ländlichen Strukturen engagieren, so dass die Gemeinde Hosenfeld weiterhin lebendig bleibt. Ich bin fest entschlossen, als Bürgermeister Verantwortung für eine starke und lebenswerte Zukunft in meiner Heimat zu übernehmen“, erläutert Hohnstein seine Motivation: „Für mich ist das Amt des Bürgermeisters viel mehr als nur ein ‚Job‘, ich will für alle Menschen in unserer Gemeinde da sein und gemeinsam mit ihnen Hosenfeld nachhaltig und positiv entwickeln und so die Lebensqualität weiter verbessern. Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Ortsbeiräte werde ich stets ein offenes Ohr haben. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch für die Unterstützung der Freien Wählergemeinschaft Hosenfeld.“
Hohnstein ist regional verwurzelt und wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern seit 2019 im Hosenfelder Ortsteil Hainzell. Geboren wurde er 1983 in Lauterbach, aufgewachsen ist er in Alsfeld-Heidelbach. Unter anderem engagiert sich der passionierte Jäger und begeisterte Bücherleser in der Freiwilligen Feuerwehr Hainzell, der Reservistenkameradschaft Hosenfeld, der Freiwilligen Feuerwehr Heidelbach sowie der Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg. Der studierte Wirtschaftsgeograph arbeitet seit 2024 bei einem Energieversorger als Leiter der Projektentwicklung. Zuvor war er als Projektentwickler und Teamleiter für Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie für Erneuerbare Energien tätig.
Ganz oben auf Hohnsteins Agenda steht, die Infrastruktur in allen Ortsteilen zu erhalten und auszubauen. In diesem Rahmen gilt es auch, die Baulandentwicklung gut überlegt voranzutreiben, Um- und Ausbauten zu ermöglichen und so nachhaltige Wohn- und Lebensräume zu schaffen. Auch die Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr muss bestehen bleiben und verbessert werden. Eine große Chance sieht er indes im Ausbau der erneuerbaren Energien. Ebenso wichtig ist es Hohnstein, die Familienfreundlichkeit generationsübergreifend in all ihren Facetten, die Dorfgemeinschaft und das Vereinsleben zu stärken sowie die Wirtschaft, Innovationen und den Tourismus in der Region zu fördern. Zudem strebt er an, die Gemeindeverwaltung mithilfe der Digitalisierung effizienter zu gestalten.
Bis zur Wahl am 25. Mai will Hohnstein in allen Ortsteilen Gelegenheiten schaffen, mit ihm ins Gespräch zu kommen und ihn näher kennenzulernen. Die Termine werden rechtzeitig auf seinen Social-Media-Kanälen und ortsüblich bekannt gegeben.
In Hosenfeld wird am 25. Mai ein neuer Bürgermeister gewählt. Amtsinhaber Peter Malolepszy hatte bereits angekündigt nicht erneut kandidieren zu wollen. Bisher ist ein weiterer Kandidat bekannt: Sascha Erb tritt für die CDU an.
