„Wieder langsam angefangen und dann gesteigert“, war die erste Reaktion von TVH-Trainerin Sabine Teichmann nach dem Spiel: „So ist es ja fast schon Woche für Woche“. Nach zehn Minuten stand es gerade einmal 3:3, weder Hersfeld noch die Gäste trafen das Tor wie erhofft. Dann wurde es aber besser, Hersfeld legte einen 3:0-Lauf hin, schon nach knapp 26 Minuten war der Tabellenführer dann 14:6 vorne. Der TVH hatte seinen Groove gefunden und ließ gegen den Tabellensechsten nichts mehr anbrennen. Auch die kleinen Fehler zu Beginn konnte Teichmann da verzeihen: „Wenn man die ganze Zeit auf so einem Niveau spielt, muss man auch ein paar Schwächen zulassen. Ein paar technische Fehler waren dabei, aber alles im Rahmen“, so die Trainerin.
Kommenden Sonntag bei der FSG Körle/Guxhagen kann der TVH mit einem Sieg den Titel nun perfekt machen – ohnehin spielen die Hersfelderinnen mit nun 17 Siegen in 17 Spielen eine Fabel-Runde. Die Sektflaschen können spätestens jetzt in den Kühlschrank gestellt werden.
Hersfeld: Manteufel (1), Teichmann (7/1), Söllner (4), Berg (2), Tewes, Holzapfel (2), Höhmann, Petermann (8), Hugo, Herrmann, Braun (1), Suppes (4), Dorst (5/2), Eimer.
