SG Egelsbach – TSV Pilgerzell 2:2 (1:2)
„Meiner Meinung nach war es ein gerechtes Ergebnis nach den 90 Minuten“, so Trainer Dominic Becker, trotz der bitteren Gegentore. Seine Mannschaft kam gut in die Partie und hatte bereits in den ersten Minuten große Torchancen. Nach knappen 20 Minuten ging der TSV nach einem Foulelfmeter in Führung: „Das war total verdient, die Mädels haben echt gut angefangen“, erklärte der Pilgerzeller Trainer.
Das Spiel gestaltete sich bis kurz vor der Halbzeitpause recht ausgeglichen und beide Mannschaften hatten hin und wieder Chancen. In der ersten Minute der Nachspielzeit traf der TSV zum 2:0 durch Tabea Leonangeli. Kurz darauf kam es im Strafraum der Pilgerzeller Frauen wiederum zu einer gefährlichen Situation. Nach einem Handspiel entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter: „Meiner Meinung nach ging ein klares Foul der Gegenspielerin voraus, weswegen meine Spielerin gefallen ist. Im Fallen hatte sie dann eben den Arm oben“, erzählte Becker, der unzufrieden mit der Entscheidung des Schiedsrichters war. „So kurz vor der Halbzeit war das sehr bitter“, sagte er. In der dritten Nachspiel-Minute fiel das 2:1 aus TSV-Sicht.
In der zweiten Hälfte der Partie waren nun die Gegnerinnen aus Egelsbach überlegen und hatten zahlreiche Torchancen. Der TSV versuchte weiterhin, seine Führung auszubauen, doch die Kräfte ließen langsam nach: „Es sind kurzfristig drei Stammspielerinnen ausgefallen“, berichtete der Trainer. Seine Mannschaft zeigte sich bis zum Schluss motiviert und brachte kämpferisch alles auf den Platz. Fünf Minuten vor Schluss gelang es Egelsbach aber, den Ausgleich zu erzielen. Becker war dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und empfand das Unentschieden als gerechtes Endergebnis der Partie, nachdem Pilgerzell das Hinspiel vor kurzem noch mit 1:2 verloren hatte.
Pilgerzell: Herbert; Boesch, Mc Gilvray, Leonangeli, Happ, Steinert, E. Barth, Schad, Schlott, Krug, Wilde (R. Barth, Worch, Rumpf).
Tore: 0:1 Magdalena Krug (23., Foulelfmeter), 0:2 Tabea Leonangeli (45.+1), 1:2 Katharina Jacobs (45.+3, Handelfmeter), 2:2 Luisa Schollmeyer (85.)
Zuschauer: 50
SG Freiensteinau – SC Dortelweil 0:4 (0:2)
„Wir haben uns von vornherein defensiv auf dieses Spiel vorbereitet“, sagte SGF-Trainer Daniel Schöppner nach dem Spiel gegen den Tabellenersten. Dass die Mädels aus dem Blauen Eck keine besonders großen Chancen auf einen Sieg hatten, war der SGF klar. Diese Erkenntnis hielt sie jedoch nicht davon ab, alles Mögliche zu geben, um weniger Tore als beim Hinspiel zu kassieren. Damals hieß es auswärts 0:9. „Unser Ziel war es, viel Leben auf den Platz zu bringen, und das ist uns gelungen“, erklärte der Trainer. Die SGF zeigte durchaus, dass sie kicken kann. Vor allem zeigte die Mannschaft Kampfgeist und mentale Stärke, was Schöppner sehr stolz machte. Sein Team hätte bereits im Hinspiel gelernt, aus welchen Situationen der SC Dortelweil seine Tore erzielt: „Diesmal waren drei von vier Toren aus Standardsituationen entstanden“, berichtete Schöppner. In der zweiten Halbzeit ließen jedoch die Kräfte der SGF nach. Am Ende sei es ein verdienter Sieg für die Gäste gewesen. Auch wenn Schöppners Team keine Punkte einsammeln konnten, habe es einiges gelernt: „Das haben die Mädels mit ihrer guten Einstellung und Leistung erreicht, ich bin echt stolz“, erzählte der Trainer.
Freiensteinau: Forbes; Müller, Fritz, Fehl, Lotz, Zeller, Reutzel, Reichenauer, Baus, Korn, Heid.
Tore: 0:1 Selina Geraci (22.), 0:2 Melina Raiß (25.), 0:3 Ivona Benkovic (62.), 0:4 Melina Raiß (70.)
Zuschauer: 40
