Aus einer Laune heraus hatte sich Tischer für den Preis beworben, da ihm die Kategorie „Der eigenen Weg“ gefiel. In dieser Kategorie entscheidet nicht das Publikum, sondern eine Fachjury. „Diesen Punkt fand ich besonders anspornend, zumal ich weiß, dass ich musikalisch nicht so einfach einzuordnen bin“, berichtet Tischer: „Ich mochte mich noch nie gerne musikalisch einordnen lassen und damit einschränken müssen. Ich liebe Musik als Ganzes. Verschiedene Stimmungen haben ihre verschiedenen Klänge. Es gibt, meiner Meinung nach, eine Zeit für fast alle Musikrichtungen, so liebe ich zum Beispiel die Musik von Johann Sebastian Bach, Camel, Klaus Schulze, Jethro Tull, AC/DC und Blues/Jazz liebe ich auch.“ Aus diesen unterschiedlichsten Musiken und Musikrichtungen lässt Tischer immer wieder Teilelemente in seine Musik mit einfließen. „Deswegen kann ich mich nicht nur einer Sparte zugehörig fühlen und deswegen fand ich die Kategorie ‚Der eigene Weg‘ so ansprechend.
Durch seine grundsätzliche Teilnahme war Tischer ebenso für die Kategorien „Best Artist National 2024“ und „Best Album National 2024“ nominiert. „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dafür natürlich auch noch mal die Werbetrommel gerührt. So bin ich aber zufrieden, in beiden Kategorien unter die Top 20 gekommen zu sein“, so der Musiker aus der Rhön. In Empfang nahm Tischer den Preis am Samstag bei einer Gala in Schwerte, zu der für die Verleihung der Schallwelle in den internationalen Kategorien auch Künstler aus den Niederlanden, Finnland und sogar den USA angereist waren. Mehr Informationen zu Frank Tischer uns seiner Musik gibt es unter www.frank-tischer.de.
