Die Bauarbeiten haben am Montag begonnen, berichtet Stephan Storch, Architekt im zuständigen Fuldaer Architekturbüro: „Wir sind planungsmäßig gestartet.“ Aktuell würden bereits fertige Holzbau-Elemente, welche das Grundgerüst des späteren Gebäudes bilden, auf den Berg transportiert und dort fachmännisch aufgestellt. In einem zweiten Schritt würden danach weitere Verkleidungs- und Dämmelemente sowie Fenster folgen, teilt Storch mit. Er spricht von einem „sehr spannenden Transport“, da die ausführende Firma Baumgarten die vorgefertigten Elemente mithilfe eines Kettenfahrzeugs zur Spitze transportiere. Der Vorteil an dem Holzbau liege in der kurzen Bauzeit, so der Architekt: „Es ist schnell versetzt, die Natur wird wenig belastet.“ Das Vorgehen sei im Alpenraum bekannt, wo ähnliche Herausforderungen beim Bau auftreten können. Er hofft, dass die Arbeiten zügig abgeschlossen werden können.
Eigentlich sollte mit dem Aufbau der Hütte im vergangenen Jahr bereits begonnen werden. Lieferschwierigkeiten hatten jedoch zu Verzögerungen gesorgt, sodass aufgrund der Witterungslage im Winter die Arbeiten pausieren mussten.
Wie Hofbiebers Bürgermeister Markus Röder noch ergänzt, sollen die Arbeiten nun mit großen Schritten vorangehen. „Natürlich wurde die ganze Zeit im Hintergrund weitergearbeitet“. Nach der Fertigstellung des Kubus gehe es mit den Innenbauarbeiten weiter, dann folgen die weiteren Gewerke wie Heizung, Sanitär, Elektro Lüftung und so weiter – „sukzessive“, bis zur Fertigstellung. Herausfordernd könne jeder einzelne Bauabschnitt sein, so der Bürgermeister weiter, der zum Zeitplan verrät: „Er sieht vor, dass die wesentlichen Rohbauarbeiten um Ostern herum abgeschlossen sein sollen, und in den darauffolgenden Monaten bis zum Spätsommer soll die Inneneinrichtung zum Abschluss kommen“. Ab Mitte/Ende April werde erst einmal der Start der Erschließungs-Bohrung erwartet.
