Wie geht es weiter mit dem Traditionsgebäude in der Burgstraße 2? Diese Frage stellt sich seit November vergangenen Jahres in Weyhers. Aktuell werde das Gebäude nicht benutzt, so der Bürgermeister: „Ich denke, der neue Eigentümer wird da erst einmal entrümpeln. Aber Genaueres weiß ich auch nicht.“ Reinhart erklärt zuversichtlich: „Ich denke nicht, dass das lange leer stehen wird.“ Er ergänzt: „Irgendwas wird passieren und wir sind gespannt, was da entsteht.“
Zuletzt waren in den Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte Geflüchtete untergekommen, die aber im Zuge des Verkaufs des Gebäudes auf andere Gemeinden im Landkreis verteilt werden mussten. Die Gemeinde habe zeitweise überlegt, die Immobilie selbst zu erwerben, um dort eigenständig weiterhin Geflüchtete unterzubringen, erklärt der Rathauschef: „Wir haben die Kosten nach dem Auslaufen des Vertrags mal grob überschlagen und sind auf circa 600.000 Euro inklusive des Kaufpreises gekommen.“ Dies sei für eine kleine Gemeinde wie Ebersburg, ohne Hilfe des Landkreises, eine „nicht stemmbare Summe“ gewesen, so Reinhart: „Deshalb haben wir uns dagegen entschieden.“ Neue Geflüchtete in Ebersburg wären seitdem in der zentralen Unterkunft in Thalau untergebracht worden, fügt er an.
