Lokales FD 06.03.2025

Die Wirbelsäule im Fokus – Seminar im Herz-Jesu-Krankenhaus

Fulda (pm/gü) – Dr. med. Bernd Hölper, Facharzt für Neurochirurgie vom Wirbelsäulenzentrum Fulda | Main | Kinzig stellt am Mittwoch, 26. März, um 18 Uhr im Zuge eines Arzt-Patienten-Seminars im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda, häufige Krankheitsbilder der Wirbelsäule und deren Ursachen vor.

Foto: Pascal Fischer.

Gleichzeitig geht er auf moderne Versorgungskonzepte ein, beschreibt vorbeugenden Maßnahmen, welche Sportarten präventiv den Rücken stärken und wie Ergonomie im Alltag helfen kann. Er schildert konservative als auch minimalinvasiv chirurgische Therapieformen für Schmerzfreiheit und nachhaltige Bewegungsfreiheit in allen Lebensphasen.

Rückenschmerzen sind weit verbreitet und eine der häufigsten Beschwerden in unserer Gesellschaft, sie schränken die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Doch wer glaubt, Schonung sei die beste Lösung, liegt mit dieser Ansicht falsch. Wer aktiv bleibt, kann Beschwerden lindern und vorbeugen. Eine gesunde Wirbelsäule ist entscheidend für Mobilität und Wohlbefinden. Bewegung ist der Schlüssel zu einem gesunden Rücken und kann langfristig gegen Schmerzen helfen, Verspannungen lösen, die Muskulatur stärken und reduziert sogar das Risiko für Osteoporose.

Als zentrales Stützorgan unseres Körpers ist die Wirbelsäule täglich enormen Belastungen ausgesetzt. Degenerative Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose, Arthrose oder Instabilitäten sind weit verbreitet und können zu starken Schmerzen als auch Bewegungseinschränkungen führen. Doch nicht jede Diagnose bedeutet zwangsläufig eine Operation. Vielmehr können gezielte Bewegung, eine ergonomische Lebensweise und konservative Therapien häufig eine deutliche Besserung bewirken. Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern verbessert auch die Durchblutung und reduziert Stress – ein oft unterschätzter Faktor bei Rückenschmerzen.

Es gibt jedoch Fälle, in denen Ergonomie im Alltag und Beruf, konservative Maßnahmen wie gezielte Bewegungstherapie und muskuläres Training nicht ausreichen. Wenn neurologische Ausfälle, starke chronische Schmerzen oder eine fortschreitende Verschlechterung der Beweglichkeit auftreten, kann eine medizinische Behandlung oder operativer Eingriff erforderlich sein. Dank fortschreitender, moderner, minimalinvasiver Techniken wie Bandscheibenprothesen oder dynamischer beweglicher Stabilisierung zur Beruhigung von chronisch überbelasteten Wirbelsäulenelementen lassen sich heute schonende Lösungen finden, die die natürliche Beweglichkeit der Wirbelsäule erhalten und die Lebensqualität verbessern.

Im Anschluss an die Veranstaltung steht der Experte gerne für Fragen und weiteren Austausch zur Verfügung. Alle Interessierten sind herzlich zu der kostenlosen Veranstaltung eingeladen.