osthessen-fasching.de 04.03.2025

„Camping Queen“ sorgt für Jubelstürme – Magistratsempfang – Fotos

Fulda – Von Andreas Schellenberg – Weltpremiere während der Foaset: Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld verkündete am Rosenmontag die Schaffung eines „Schlossgarten-Campingplatzes“, ganz zu Ehren des diesjährigen FKG-Prinzen Johannes Caravanicus LXXXII. von Fulda (Johannes Günther). Zusammen mit Stadtbaurat Daniel Schreiner sang der OB beim Magistratsempfang der „Camping-Queen“ außerdem ein Ständchen, was für Jubelstürme sorgte.

Von links: Heiko Wingenfeld, Johannes Günther und Daniel Schreiner. Fotos: Andreas Schellenberg

Ein letztes Mal vor dem großen Romo-Umzug hatten sich die FKG sowie die Rand- und Bundesstaaten und viele geladene Gäste im Festsaal der Orangerie zusammengefunden. Lautes Gelächter und Applaus brandete während des Programms immer wieder auf. Ein Höhepunkt war der Auftritt des Fuldaer Zweigestirns aus OB und Stadtbaurat. Diese besangen ihr Traumschloss mit einem wunderbaren Schlossturm, welches sich in Fulda befindet. Wingenfeld merkte an, dass bereits das nächste Projekt anstehe. Der diesjährige Prinz von Foll habe den Anstoß gegeben: „Wir brauchen in Fulda einen Campingplatz.“ Dieses solle noch in dieser Saison im Schlossgarten entstehen, meinte der Rathauschef. Zuspruch gebe es sowohl vom Bischof Dr. Michael Gerber als bekannten Camping-Fan sowie von der Schlager-Legende Roland Kaiser, der im Sommer auf dem Domplatz ein Konzert spielen werde. Großer Jubel brandete auf, als Wingenfeld und Schreiner Prinz Caravanicus zur „Camping Queen“ kürten und dies mit einer Gesangseinlage unterlegten.

Zur Eröffnung waren die FKG mit den Rand- und Bundesstaaten gemeinsam in den Saal einmarschiert. „Was war das für ein Bild“, lobte Prinz Johannes Caravanicus in seiner Rede ans Publikum. Er sprach vielen Mitgliedern in den Fastnachtsvereinen ein Lob für ihr Engagement und ihre Begeisterung aus: „Kompliment an die Feierprofis.“ Der amtierende Prinz von Foll kam nicht umhin, auf die Geschichte der Romo-Umzüge zurückzublicken. Bei zwei Prinzen mit dem Nachnahmen Günther habe es schlechtes Wetter gegeben, wodurch die Umzüge nur in abgespeckter Form stattfinden durften oder ganz abgesagt werden mussten. Heute jedoch sehe es wettertechnisch optimal aus: „Der dritte Versuch hat ganz gut funktioniert.“ Die närrische Tollität versprach einen wunderbaren Tag und rief der menge zu: „Feiert fröhlich und gemeinsam.“

Für die Rand- und Bundesstaaten der FKG hielt Sultana Nadine III. Hüterin der vorstädtischen Sicherheit und Ordnung, ein Grußwort. Alle Tollitäten der Kampagne seien überglücklich: „Wir blicken zurück auf eine tolle gemeinsame Zeit.“ Die Fuldaer Foaset lade dazu ein, gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben. Kathrin Günther, Ehefrau des Prinzen von Foll, hielt ebenfalls eine kurze Ansprache und erklärte: „Hinter jedem starken Mann steht eine stärkere Frau.“ Hinter dieser würden aber Familie und Freunde stehen, ohne deren Unterstützung die vergangenen Wochen nicht möglich gewesen wären. Diese erhielten ein kleines Geschenk als Dankeschön. Weitere Höhepunkte der Veranstaltungen waren tänzerische Einlagen des Prinzenmariechens Natalie Müller, der FKG Tanzgarde und der Tanzgarde Sickels. Fröhlich geschunkelt wurde bei dem Lied „Wir reisen durch die Narrenwelt“ von Marion Dudyka sowie später bei den Fuldaer Fastnachtssängern. Musikalisch begleitet wurde der Magistratsempfang von der Tanzkapelle Silverbirds.