Borussia Dortmund erwischte einen optimalen Start in die Partie. Yongyin Li lieferte sich ein hochklassiges Duell mit dem schwedischen Routinier Mattias Falck. Nachdem Li den ersten Satz mit 11:9 für sich entschieden hatte, drehte Falck im zweiten Durchgang auf und glich mit einem klaren 11:3 aus. Doch Li blieb fokussiert und zeigte in den entscheidenden Momenten starke Nerven. Mit 13:11 und 11:5 holte er sich die nächsten beiden Sätze und brachte Dortmund mit 1:0 in Führung.
Putuntica und Gerassimenko in Topform – Bremen dreht das Match
Im zweiten Spiel stand Simon Berglund vor der Herausforderung, gegen Kirill Gerassimenko nachzulegen. Der Dortmunder begann mit einem knappen 11:8-Satzerfolg, doch danach übernahm Gerassimenko das Spielgeschehen und ging mit 2:1 in Führung. Doch Berglund kämpfte sich zurück, glich mit einem 12:10 in Satz vier aus und zwang das Spiel in den Entscheidungssatz. Dort hatte Gerassimenko die besseren Nerven und brachte Bremen nach 7:9 Rückstand mit einem 11:9-Sieg zurück ins Spiel.
Nun lag es an Cedric Nuytinck, Dortmund wieder in Führung zu bringen. Doch mit Andrei Putuntica stand ihm ein Gegner gegenüber, der aktuell in hervorragender Form spielt. Der Moldauer spielte von Beginn an fokussiert und entschied den ersten Satz knapp für sich. Nuytinck konnte noch einmal nachlegen und ausgleichen – doch das half nichts. Putuntica setzte zum Ende der Partie ein Ausrufezeichen und lieferte Werder Bremen den zweiten Punkt des Abends (10:12, 11:6, 6:11, 7:11).
Bärenstarker Gerassimenko punktet erneut
Im vierten Match schlug erneut die Stunde des 28-jährigen Kasachen. Gerassimenko lieferte sich mit Yongyin Li ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen über die volle Distanz. In einem umkämpften Fünf-Satz-Duell behielt er letztlich die Oberhand und besiegelte mit seinem zweiten Einzelsieg den 3:1-Erfolg für Bremen (11:13, 11:7, 11:7, 8:11, 4:11).
Nach dem Spiel zeigte sich Putuntica zufrieden mit der Leistung seines Teams:
„Wir hatten in der letzten Zeit viele Spiele, sind etwas müde, aber trotzdem gut drauf. Heute haben wir wirklich gut gespielt. Kirill hat sehr gut gespielt und auch Mattias. Ich befinde mich aktuell auch in einer ziemlich guten Form und konnte einige der letzten Spiele gewinnen.“
Die letzten beiden Spieltage der Tischtennis Bundesliga (TTBL) versprechen noch einmal Hochspannung im Kampf um die Play-off-Plätze. Der TSV Bad Königshofen hat die besten Chancen, sich den Platz hinter Borussia Düsseldorf und den TTF Liebherr Ochsenhausen zu sichern, gefolgt von den punktgleichen Teams aus Fulda und Saarbrücken. Doch auch der SV Werder Bremen darf sich noch Hoffnungen machen und wird bis zum letzten Moment um einen Platz in den Play-offs kämpfen.
Borussia Dortmund - SV Werder Bremen 1:3
Yongyin Li – Mattias Falck 3:1 (11:9, 3:11, 13:11, 11:5)
Simon Berglund – Kirill Gerassimenko 2:3 (11:8, 5:11, 5:11, 12:10, 9:11)
Cedric Nuytinck – Andrei Putuntica 1:3 (10:12, 11:6, 6:11, 7:11)
Yongyin Li – Kirill Gerassimenko 3:2 (11:13, 11:7, 11:7, 8:11, 4:11)
Tabelle:
1 | Borussia Düsseldorf | 20 | +21 | 30:10 |
2 | TTF Liebherr Ochsenhausen | 20 | +20 | 30:10 |
3 | TSV Bad Königshofen | 20 | +11 | 28:12 |
4 | 1. FC Saarbrücken | 20 | +9 | 24:16 |
5 | TTC Fulda-Maberzell | 20 | +8 | 24:16 |
6 | SV Werder Bremen | 20 | +4 | 20:20 |
7 | TTC Schwalbe Bergneustadt | 20 | +1 | 18:22 |
8 | ASV Grünwettersbach | 20 | -14 | 18:22 |
9 | Borussia Dortmund | 20 | -9 | 14:26 |
10 | Post SV Mühlhausen | 20 | -15 | 14:26 |
11 | OE Bad Homburg 1987 | 20 | -15 | 12:28 |
12 | TTC Zugbrücke Grenzau | 20 | -21 | 08:32 |
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