Mit ihrem Training zeigt sich Finja Happe rückblickend zufrieden und stolz: Mehrere Male war sie krank, „beim ersten Mal hatte es mich richtig umgehauen“, sagt die Eichenzellerin. In den vergangenen Tagen holte sie wieder eine Erkältung ein, „aber jetzt habe ich das Training trotzdem durchgezogen“. Auch Arbeit und Privates mit dem Sport unter einen Hut zu bekommen, hatte bei Medizinischen Fachangestellten funktioniert: „Nur zweimal konnte ich nicht, habe dafür aber dann morgens trainiert. Für den Kampf habe ich vorher nochmal Urlaub genommen, damit ich dann den vollen Fokus darauf legen kann“.
Sie will sich bestmöglich vorbereiten für den Kampf gegen Miriam Peuster. Da spielt allerdings auch das Gewicht eine Rolle – und da beide Mädels etwas auseinanderliegen, wurde sich dahingehend nun in der Mitte getroffen. „Anfangs hatte ich ein perfektes Gewicht. Jetzt muss ich aber noch acht Kilogramm abnehmen, weil ich natürlich mit Muskelmasse zugelegt habe, die schwerer ist. Das wird jetzt richtig hart bis zum Kampf“, sagt Happe, ist aber zuversichtlich. Die Methode ist allerdings hart: „Man muss hungern“.
Viel Training steht noch an bis zum großen Tag, an dem ihr Trainer Sergej Braun, der sich ebenfalls auf Diät-Kurs befindet, auch im Ring stehen wird. Den Ablauf wollen beide noch durchsprechen, doch Happe hat zumindest die anderen Coaches aus dem Brauns Gym schon bestens kennengelernt und vollstes Vertrauen: „An dem Tag werden dann wahrscheinlich eher Alex und Johann für uns verantwortlich sein. Mit ihnen haben wir auch ab und zu trainiert“.
Unterstützung wird sie in der Esperantohalle dabei haben: „Fast die ganze Familie, viele Freunde und auch Leute von der Arbeit“, haben sich angekündigt und wollen den Frauen-Fight live sehen. Auch Happe ist mittlerweile Feuer und Flamme: „Anfangs hatte ich doch noch ein paar Bedenken“, gibt sie zu: „Abe mittlerweile läuft es überraschend gut. Ich bin sehr zufrieden“.
Jetzt noch Tickets sichern!
Wenn am 5. April die Amateur-Kämpfer und auch die Profis um Sergej Braun in den Ring steigen, wird die Esperantohalle wieder Kopf stehen. Noch gibt es Tickets, doch die Halle ist schon sehr gut gefüllt. Karten gibt es online bei Eventim unter diesem Link.
