Gundula „Gundi“ Kirchner trat im Skilanglauf an und erreichte in der Kategorie „50 Meter – Classical Technique“ den vierten sowie bei „100 Meter – Classical Technique“ den sechsten Platz. Nicole Behn schaffte es im Schneeschulauf bei der 50-Meter-Strecke auf Platz fünf und bei der 25-Meter-Strecke sogar auf Platz vier. Mit dabei war außerdem Sibylla Stiehler, die sich als Trainerin schon seit vielen Jahren ehrenamtlich bei antonius engagiert. Dirk Röll, Koordinator für Freizeit, Sport und Kultur bei antonius, meinte: „Nach den Spielen ist vor den Spielen.“ Die Sportlerinnen und Sportler würden beispielsweise im Juni bei den Special Olympics Landesspielen in Hanau antreten, um sich für die Nationalen Sommerspiele 2026 qualifizieren zu können.
Sebastian Bönisch, Mitglied der Geschäftsführung von antonius, lobte die Begeisterung und den Teamgeist während der Wettkämpfe: „Da können wir uns alle eine Scheibe von abschneiden.“ Seit 1993 würden Athletinnen und Athleten bei antonius bei sportlichen Wettkämpfen antreten. Die erfolgreiche Teilnahme an den Special Olympics mache ihn sehr stolz. Insgesamt waren Delegationen aus 100 Nationen angereist mit 1500 Athletinnen und Athleten, welche in acht Sportarten antraten: Ski Alpin, Skilanglauf, Tanzen, Eiskunstlauf, Floorball, Schneeschuhlauf, Short Track und Snowboarding. In Turin sei das Team von einigen Fans kräftig angefeuert worden, berichtete Bönisch. Diese wären mit einem Bus angereist, der unter anderem dank einer Spende der Firma Herm. Hohmann finanziert werden konnte. Johannes Hohmann selbst war ebenfalls mitgereist und erzählte von einem „besonderen Erlebnis, diesen Zusammenhalt zu sehen.“ Als Dank gab es für den Spender einige Geschenke von antonius. Bönisch bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die Organisation. In geselliger Runde wurde bei Essen und Getränken noch zusammen gefeiert.
