Bisher marschierten die Alten Herren von FT Fulda im Hessenpokal: 7:1 in der ersten Runde gegen Eifa/Alsfeld/Leusel, 3:0 im Derby bei Michelsrombach/Rudolphshan eine Runde später. Nun wartet als Lohn das Viertelfinale für die Jungs um Trainer Joachim Stanetzky: „Heimspiel, Flutlicht, Rasenplatz. Was will man mehr?“, schwärmt der Coach schon vor dem Duell gegen Korbach und freut sich: „Es gibt ein paar Spieler in ihren Reihen, die haben schon in der Landesliga gegen einige Spieler von uns gespielt. Es ist natürlich schön, wenn man sich jetzt im AH-Bereich mal wiedersieht“.
Die FT-Kicker hatten über die Winterpause gearbeitet und wollten fit bleiben. „Das hilft uns, um auf einem gewissen Level zu bleiben. Außerdem haben wir sowieso nur motivierte Jungs“, schmunzelt Stanetzky, der der Linie treu bleiben will, die die Turner im bisherigen Wettbewerb bis unter die letzten Acht brachte: „Weniger ist in dem Fall mehr. Wir sind wie immer ganz entspannt und werden nichts verändern, aber wollen voll auf Sieg gehen“, so der Coach, der ein Luxusproblem hat: „Wir sind komplett und sehr gut besetzt. Mehr Leute haben wir aktuell nicht zur Verfügung“. Sollte es im Hessenpokal noch erfolgreich weitergehen, lacht der Trainer, „dann werden wir nächste Saison noch mehr sein“.
Die Spvgg. Eltville steht bereits im Halbfinale und wartet auf den Sieger zwischen Dörnigheim und Nauheim. Fulda oder Korbach wiederum müssten danach auswärts ran, bei Cleeberg oder Heiligenrode. Die anderen Halbfinals steigen am Samstag.
FT Fulda freut sich auf ein tolles Pokalspiel am Freitagabend und auch auf die dritte Halbzeit, die im AH-Bereich gepflegt werden muss. „Leider muss der Gegner auf eine Feier und geschlossen abreisen“, hat Stanetzky in Erfahrung gebracht: „Aber das Angebot steht. Mal sehen, wie lange sie es bei uns aushalten“.
