Die Legende will nämlich wissen, dass der berittene Bote des Fuldaer Fürstbischofs im Jahr 1775 den Auftrag zum Beginn der Weinlese auf Schloss Johannisberg im Rheingau rund 14 Tage zu spät überbrachte. Und aus den schon verdorben geglaubten Weintrauben zauberte der dortige Kellermeister zur großen Überraschung aller einen besonders guten, süßen Wein hervor. Fulda und Schloss Johannisberg im Rheingau? In der Tat: Ein Vorgänger des Fuldaer Fürstbischofs Heinrich von Bibra hatte das Schloss gekauft.
Mehr über diese Verbindung, den Weinanbau unter fuldischem Einfluss und – natürlich – die Entdeckung der „Spätlese“ gibt es bei einem Vortrag des Vereins „Freunde des Museums Fulda“ in Kooperation mit dem Verein „Weinhistorischen Konvent Fulda am 5. April ab 19 Uhr in der Kapelle des Museums. Da an diesem Abend diverse Weine aus dem Rheingau verkostet und kleine Häppchen gereicht werden, wird an der Abendkasse ein Kostenbeitrag von 45 Euro pro Person erhoben. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung über die Rufnummer 0661 – 10 232 10 (Vonderau Museum) oder über die E-Mail info@freundedesmuseums.de .
