Fünf Spiele, aber nur ein Sieg stehen in der Saisonbilanz der Wasserfreunde. Zu wenig für Coach Horvath: „Von fünf hätten wir drei gewinnen können“. Die gesamte Spielzeit zeichnet sich allerdings das gleiche Bild ab: Gegen Frankfurt und Nürnberg führten die Fuldaer nach den ersten beiden Vierteln, brachen in der zweiten Spielhälfte allerdings ein. „Hinten raus fehlt uns die Luft und die Möglichkeit, zu wechseln“, erklärt der Trainer die Gründe.
Gerade in den vergangenen Spielen zeigte sich, dass den Fuldaer Spieler auf der Bank fehlen. „Wir können nicht so taktisch wechseln, wie wir sollten“, so Horvath. In Ludwigshafen soll es nun anders laufen. Während das Hinspiel zum Saisonauftakt mit 11:17 deutlich verloren ging, erwartet der Fuldaer ein anderes Gesicht von seinem Team. „Wir fahren da hin, geben von Anfang an Gas und wollen eine Überraschung liefern“. Auch wenn die Wasserfreunde beim WSV in Rückstand geraten, solle sein Team Ruhe bewahren und weiterhin das eigene Spiel durchziehen. Gerade das eher kleine Schwimmbecken in Ludwigshafen könnte den Gästen aus der Barockstadt aber schwer zu schaffen machen. „Wir trainieren gut und schwimmen gut. Jetzt wollen wir uns für die Arbeit belohnen“, beschwört Horvath jedoch. Personell könne er bislang den ganzen Kader abrufen. Neu terminiert ist derweil auch das ausgefallene Spiel beim SV Weiden: Nachholtermin ist Samstag, der 24. Mai.
