„Wir mussten von Anfang bis Ende Vollgas geben und das haben wir gemacht. Wir waren komplett, hatten 13 Leute, und konnten immer so viel wechseln, wie nötig“, freute sich Wasserfreunde-Trainer David Horvath über den ersten Liga-Erfolg seit über zwei Monaten. Die Fuldaer hatten eine volle Bank, jeder Akteur war im Vollbesitz der Kräfte, und das spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Von Beginn an (bis auf das 0:1 nach einer Minute) marschierten die Fuldaer vorneweg, lagen kurz darauf mit 3:1 vorne und drehten im zweiten Viertel offensiv so richtig auf. Mit 11:4 war der Vorsprung schon zur Halbzeit groß, doch ausruhen wollten sich die Hausherren nicht.
„Heute waren wir nicht müde oder platt, sondern haben das Spiel Stück für Stück weiter auf unsere Seite gezogen“, freute sich Horvath. Beste Schützen waren am Ende Paul Purkl und Constantin Mölle mit jeweils fünf Treffern. Sogar Jozsef Katona (Jahrgang 1972) erzielte früh im Spiel ein Tor – angefeuert von einer seiner Klassen der Bardoschule. Die Unterstützung war wie eh und je top – der Trainer dankte den Fans. „Hier in Fulda ist es ja nie langweilig“. Und mit 18 Toren zahlten die Wasserfreunde den Support diesmal auch vollends zurück.
Ärgerlich war für Horvath dennoch zu sehen, „dass wir das nicht auch im Hinspiel geschafft haben“. Dort lagen die Fuldaer in Frankfurt zur Halbzeit ebenfalls vorne, dann ging es aber bergab. In der Tabelle gaben die Wasserfreunde nun zumindest die Rote Laterne an den Ersten Frankfurter SC ab. Kommendes Wochenende ist dann ein Doppelspieltag geplant: Es heißt zweimal SV Weiden – in Liga und Pokal.
Fulda: K. Wolgin; C. Möller (5), J. Möller, P. Purkl (5), Wiegand (3), Bary (2), Borbely, Schüler, Hartung (1), Koch, Mohamed, Jestädt (1), Katona (1).
