Nachdem das Auswärtsspiel in der Liga beim SV Weiden abgesagt wurde und nun später im Frühjahr steigt, haben sich beide Mannschaften kurzerhand auf einen Doppelspieltag in Fulda verständigt: Am Sonntag um 12 Uhr sehen sich Fulda und Weiden im Viertelfinale des Süddeutschen Pokals. „Das ist eine ungewohnte Uhrzeit für beide, und es wird schwer, acht Viertel innerhalb von 24 Stunden zu spielen“, sagt Wasserfreunde-Trainer David Horvath.
Zunächst möchte der Coach aber den Fokus voll und ganz auf das Ligaspiel am Samstagabend lenken: Seine Mannschaft kann mit breiter Brust antreten nach dem 18:9 im Kellerduell gegen Frankfurt. „Weiden hat vor einigen Jahren in der Bundesliga gespielt, sie sind sehr stark und haben viele erfahrene Spieler“, warnt Horvath vor dem Gegner, der bisher punktgleich mit den Wasserfreunden ist. Doch der Faktor Becken spricht für die Fuldaer: „Sie haben bei sich ein kleines, wir ein großes Becken. Das müssen wir zu unserem Vorteil nutzen“. Trotz der vielen Treffer in der Vorwoche machten die Fuldaer noch hier und da Fehler, die abgestellt werden sollen. Horvath spricht aber von einer guten und gelungenen Trainingswoche, die mit zwei Torhütern auch effektiv war: „Wir konnten viel Abschlüsse trainieren“, so der Coach – dahingehend gibt es also keine Ausrede mehr: „Wir wollen eine kleine Überraschung holen“.
Die Wasserfreunde wollen im Sportbad Ziehers am Doppelspieltag gemeinsam mit ihren Fans erfolgreich sein – in Liga und Pokal. Horvath betont: „Es soll für die Gegner gefährlich zu spielen sein bei uns. Mit den Zuschauern, mit der Atmosphäre“. Erstmal denkt der Trainer nur an Samstag – für Sonntag könnte es dann die eine oder andere Veränderung in der Mannschaft geben. „Aber das kann ich erst am Samstag nach dem Spiel sagen“, so der Coach. Das Viertelfinale im Süddeutschen Pokal geht übrigens komplett am Wochenende über die Bühne: Zuffenhausen gegen Ludwigshafen, Fürstenfeldbruck gegen Friedberg und Nürnberg gegen Neustadt sind die weiteren Partien.
