Wasserball 21.03.2025

2. Liga - Fuldaer wollen Revanche - Horvath: „Vollgas bis zum Schluss“

Fulda (jk) – Die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda machen eine schwere Saison durch. Nach der ersten Saisonhälfte stehen die Barockstädter auf dem letzten Tabellenplatz der 2. Liga Süd. Am Samstag (19 Uhr) trifft das Team von Trainer David Horvath zuhause im Sportbad Ziehers auf den punktgleichen Konkurrenten, Erster Frankfurter SC. Ein Sieg wäre für die Fuldaer enorm wichtig.

Foto: Christine Görlich.

Im Hinspiel mussten sich die Fuldaer mit 10:12 geschlagen geben, obwohl sie die Begegnung bis zum letzten Viertel anführten. „Die Niederlage in Frankfurt hat richtig weh getan. Wir müssen alle Viertel über Vollgas geben“, appelliert Horvath an sein Team. Vergangene Woche gegen Ludwigshafen konnten die Wasserfreunde zeigen, was in ihnen steckt. Gegen den Tabellenzweiten mussten sie sich zwar auch mit 11:13 geschlagen geben, machten es aber bei einem 3:7-Rückstand nach den ersten beiden Vierteln nochmal spannend. „Wir haben das Spiel nicht aufgegeben, sondern weiter gemacht. Wer viel trainiert und arbeitet, hat dann auch mal Glück“, hofft der Trainer.

Ein ähnliches Spiel möchten die Fuldaer nun vor heimischer Kulisse abliefern. Gerade der Stachel der Hinspielniederlage sitzt noch tief. „Wir wollen das Spiel in Fulda auf unserer Seite lassen und vom ersten bis vierten Viertel Gas geben“, beschwört Horvath sein Team. Mit einem Sieg könnten die Wasserfreunde den letzten Tabellenplatz endlich verlassen und sich hinter dem SV Weiden und vor Frankfurt auf Rang sechs platzieren. „Ich hoffe, die Jungs wissen, wie wichtig das Spiel für uns ist“, sagt der Trainer, der gute Chancen auf einen Sieg sieht. „Wenn wir über vier Viertel das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, dann können wir gewinnen“. Personell müsse Horvath lediglich auf den verletzten Leon Schmitt verzichten.