Nach dem Führungstreffer durch Paul Wiegand ging im Fuldaer Offensivspiel erstmal kaum noch etwas: Fast zehn Minuten lang blieben die Wasserfreunde ohne Torerfolg, es lief längst das zweite Viertel, als Wiegand erneut traf – da stand es dann allerdings schon 2:6 aus Sicht der Gäste, weil Ludwigshafen zwischenzeitlich ordentlich aufgedreht hatte. „Wir hatten gut angefangen, aber nach dem 1:0 irgendwie etwas den Kopf verloren“, sagte Trainer David Horvath, der anfangs eine Auszeit nehmen musste.
Bis zur Halbzeit konnten die Fuldaer immerhin auf 3:7 verkürzen, im dritten Viertel rappelten sich die Wasserfreunde dann nochmal auf: Schüler, Purkl und Bary stellten auf 6:7 und machten es nochmal spannend. „Dann haben wir einen Fünfmeter nicht rein gemacht und eine weitere gute Chance nicht genutzt. Das waren die zwei Momente, wo wir es hätten drehen können“, haderte Horvath. Zwei Tore Rückstand waren es dann in der letzten Viertelpause. Hintenraus hätten die Fuldaer den letzten Durchgang dann aber noch ziehen müssen, verkürzten zwar nochmal auf 8:9, kassierten dann aber wieder zwei Gegentreffer und liefen hinterher. Es war die fünfte Niederlage im sechsten Saisonspiel, nach der Hinrunde finden sich die Wasserfreunde auf dem letzten Tabellenplatz wieder.
„Manche Phasen waren gut heute, manche nicht. Die Jungs haben gekämpft“, sagte Horvath, der dennoch niedergeschlagen war: „Es reicht immer noch nicht. Viele Spiele verlieren wir knapp. Nächste Woche gegen Frankfurt kommt ein ganz wichtiges Spiel“.
Fulda: K. Wolgin; C. Möller, J. Möller (1), P. Purkl (4), Wiegand (2), Bary (1), Mohamed, Schüler (1), Hartung, Koch, Demir (1), Jestädt (1).
